Faires Mitbringfrühstück mit (möglichst) fair gehandelten Lebensmitteln

Alle sind willkommen!
Jeder/jede BesucherIn kann und sollte selbst etwas zum Frühstücken mitbringen
– es kann geteilt, getauscht und probiert werden.

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UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEIT DES MONATS:
   Lobbyarbeit für Frieden – in nur 10 Minuten!
     Befrage deine Bundestags-Kandidat*innen!

 

Erkundige dich bei den Kandidat*innen deines Wahlkreises für die Wahl zum deutschen Bundestag 2017 nach ihrer Haltung zu Rüstungsexporten, Frieden in Syrien und atomarer Abrüstung. Stelle ihnen die folgenden Fragen aus aktuellen Friedenskampagnen – im persönlichen Gespräch, auf Wahlveranstaltungen, per Brief oder auf abgeordnetenwatch.de mit Bitte um Stellungnahme.

Bei abgeordnetenwatch.de kannst du ganz einfach und schnell deine Kandidat*innen finden und per copy & paste diejenigen Fragen stellen, die dir am meisten am Herzen liegen. Das dauert nur ca. 10 Minuten und du musst dich auch nicht registrieren o.Ä.!

Also, bitte jetzt: Fragen lesen → deine Fragen auswählen → Kandidat*innen befragen

 

Stopp von Waffenexporten

Deutschland gehört zu den fünf größten Exporteuren von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern. U-Boote und Kriegsschiffe, Kampfjets und Militärhubschrauber, Panzer und Raketenwerfer, Sturmgewehre und Maschinenpistolen werden weltweit geliefert. Mit diesen Waffen wird unendlich viel Leid angerichtet, ihr Einsatz verhindert Entwicklung und führt in den Empfängerländern zur Eskalation von Gewalt.

Die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ will den Opfern deutscher Rüstungsexporte eine Stimme und den Tätern Name und Gesicht geben. Sie fordert, die folgenden klarstellenden Sätze in Grundgesetz Artikel 26 Abs. 2 einzufügen: "Kriegswaffen und sonstige Rüstungsgüter werden grundsätzlich nicht exportiert. Die konkreten Ausfuhr- und Kontrollregelungen werden in einem einheitlichen und restriktiven Rüstungsexportkontrollgesetz geregelt."

Die Wahlprüfsteine 2017 der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“:

  1. Setzen Sie sich im Falle Ihrer Wahl dafür ein, dass der Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern grundsätzlich verboten und dieses Verbot in Artikel 26 Abs. 2 des Grundgesetzes festgeschrieben wird?

  2. Setzen Sie sich im Falle Ihrer Wahl dafür ein, dass konkrete Ausfuhr- und Kontrollregelungen in einem einheitlichen und restriktiven Rüstungsexportkontrollgesetz zusammengeführt werden?

  3. Setzen Sie sich im Falle Ihrer Wahl – angesichts der besonders hohen Opferzahlen durch Kleinwaffen – für ein vollständiges Exportverbot von Kleinwaffen und der zugehörigen Munition aus Deutschland ein?

  4. Setzen Sie sich im Falle Ihrer Wahl für ein vollständiges Verbot der Lizenzvergabe ein, um die unkontrollierte Produktion und Weiterverbreitung von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern zu unterbinden?

  5. Setzen Sie sich im Falle Ihrer Wahl für ein Verbot von staatlichen Bürgschaften für den Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern ein, damit nicht weiterhin Rüstungsexporte durch Steuergelder abgesichert werden?

(siehe auch http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Wahlpruefsteine.919.0.html)

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Frieden in Syrien

Der Krieg in Syrien hat bereits mehr als 400.000 Todesopfer gefordert und unzählige Menschen verletzt und traumatisiert zurückgelassen. Sechs Jahre nach Kriegsbeginn ist immer noch kein Ende der Waffengewalt in Sicht. Dutzende staatliche und nichtstaatliche Akteure haben ihre Hand im Spiel. Deutschland hat bisher eine widersprüchliche Rolle – es ist Teil der westlichen „Anti-IS-Koalition“, unterstützt Luftangriffe, liefert Waffen und bildet Peschmerga-Kämpfer*innen aus. Damit ist Deutschland Konfliktpartei. Gleichzeitig gibt die deutsche Regierung Geld für humanitäre Hilfe aus und unterstützt gelegentlich Friedensverhandlungen.

Die Kampagne MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien fordert die Parlamentarier*innen auf, sich konsequent für eine einheitliche Friedensstrategie einzusetzen, die auf zivile statt militärische Optionen setzt und eine vermittelnde, „allparteiliche“ Position bezieht. Der Friedenskreis beteiligt sich intensiv an der Kampagne.

Fragen an die Kandidat*innen für den deutschen Bundestag:

  1. Wie werden Sie sich im Falle Ihrer Wahl für Frieden in Syrien einsetzen?

  2. Wie ist Ihre Position zum Bundeswehrmandat in Syrien?
    (Mit Luftüberwachung und -betankung ist dieser ein fester Baustein bei den Luftangriffen der selbsternannten, westlichen "Anti-IS-Koalition", die laut Schätzungen des Monitoringprojekts airwars.org für mind. 4.544-7.055 zivile Tote in der Region Syrien/Irak verantwortlich ist.)

  3. Inwiefern werden Sie sich im Falle Ihrer Wahl dafür einsetzen, dass sich Deutschland intensiv für einen UN-Friedensprozess für Syrien engagiert (unter Einbeziehung der syrischen Zivilgesellschaft)?

  4. Inwiefern werden Sie sich im Falle Ihrer Wahl dafür einsetzen, dass die Strukturen und Instrumente der Zivilen Konfliktbearbeitung ausgebaut und im Syrienkonflikt angewendet werden?

(siehe auch: ausführlicher Lobbyleitfaden von MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien)

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Atomare Abrüstung

Anfang Juli 2017 wurde von den Vereinten Nationen einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen verabschiedet – zumindest von mehr als 120 der 193 Mitgliedsstaaten. An den Verhandlungen hat jedoch keine der Atommächte beteiligt – und Deutschland auch nicht.

Die Kampagne atomwaffenfrei.jetzt macht sich dafür stark, dass nukleare Aufrüstung in Deutschland verhindert wird, die im rheinland-pfälzischen Büchel stationierten US-Atomwaffen abgezogen werden und weltweit Atomwaffen geächtet werden.

Fragen an die Kandidat*innen für den deutschen Bundestag:

  1. Wie werden Sie sich im Falle Ihrer Wahl dafür einsetzen, dass Deutschland dem Vertrag für ein Atomwaffenverbot beitritt, den eine große Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten im Juli 2017 verabschiedet hat?

  2. Wie werden Sie sich im Falle Ihrer Wahl dafür einsetzen, dass keine nukleare Aufrüstung in Deutschland stattfindet?

  3. Wie werden Sie sich im Falle Ihrer Wahl dafür einsetzen, dass alle auf deutschem Boden befindlichen Atomwaffen abgezogen werden? (Der Deutsche Bundestag hatte bereits am 26. März 2010 mit großer Mehrheit gefordert, dass die letzten noch verbliebenen US-Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden sollen.)

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Save the date: Projekt ‚Weltentausch‘ Workshopreihe: Spieldesign 02. - 04. August

Im Projekt ‚Weltentausch‘ entwickeln wir gemeinsam ein Lernspiel zu den Themen Asyl und Flucht in Deutschland, das ab 2018 in der politischen Bildungsarbeit eingesetzt werden soll.
Aktuell befinden wir uns in der Spielentwicklungsphase. In einer ersten erfolgreichen Workshopreihe haben wir uns mit den juristischen Hintergründen des Asylsystems in Deutschlands auseinandergesetzt und auch alltägliche Lebenssituationen und Probleme von Asylsuchenden kennengelernt.

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Manipulation leicht gemacht - Berichte vom Freiwilligendienst

Auf dem Seminar im Juli 2017 haben wir uns intensiv mit Stereotypen und Rassismus auseinandergesetzt, auch im Bezug auf Berichte, die die Freiwilligen über ihr Einsatzland schreiben und welche Bilder sie dabei meist unbeachsichtigt transportieren können. Das Ergebnis der medienpraktischen Übung ist überwältigend: in nur 30 Minuten entstanden zwei vollkommen verschiedene Erzählungen über unseren Seminarort Hütten in Thüringen - ein traditionelles und ein modernes Bild.

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Neue T-Shirts und Sweatshirts in unserem Solishop

 

Schon bisher konntet ihr viele bio-fair-recycling-Produkte in unserem Soli-Shop finden. Die vielfältigen Motive lassen sich nun mit noch mehr Textilien kombinieren:

  • T-Shirts mit V-Ausschnitt in verschiedenen Farben (Biobaumwolle und fair gehandelt)
  • Sweatshirts (Langarm-Pullis ohne Kapuze) in verschiedenen Farben (Biobaumwolle und fair gehandelt)

Schaut doch mal vorbei - vielleicht findet ihr sogar passende Geschenke für eure Liebsten oder etwas Hübsches für euch selbst. Und das Tolle: Ein Teil des Kaufpreises kommt direkt unserer Friedensarbeit zugute!

JETZT IM SHOP UMSCHAUEN

 

AGDF kritisiert Vorgehen türkischer Regierung

U-Haft für Friedensaktivist*innen in der Türkei
Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Entscheidung eines türkischen Haftrichters, den Deutschen Peter Steudtner und fünf weitere Menschenrechtler*innen wegen der angeblichen Unterstützung von Terrororganisationen in Untersuchungshaft zu nehmen, scharf kritisiert und die Bundesregierung aufgefordert, sich gegenüber der türkischen Regierung mit allem Nachdruck für eine sofortige Freilassung der sechs Personen einzusetzen.

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Treten Sie dem Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen bei!

Aufruf an die Bundesregierung
122 Staaten verabschiedeten am 7. Juli 2017 bei den Vereinten Nationen in New York einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen. Nach Jahrzehnten stockender Abrüstung senden sie ein klares Signal an die Atomwaffenstaaten: diese Massenvernichtungswaffen sind endgültig delegitimiert.

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Erfolgreicher Start der ersten Workshopreihe im Projekt "Weltentausch"

Nach einem ersten Kennenlern-Workshop am 01.07.2017 startete das Projekt ‚Weltentausch‘ vom 14.-16.07. mit einer ersten Workshopreihe zum Thema Asyl. Eine bunte Gruppe junger Menschen (bis 27) mit und ohne Fluchterfahrung hat sich von Freitag bis Sonntag intensiv und kreativ mit dem Themen Flucht und Asyl in Deutschland auseinandergesetzt. Damit wurde der Grundstein gelegt für die Entwicklung eines Lernspiels zu den Themen Flucht und Asyl in Deutschland, welches bis Ende 2017 im Projekt ‚Weltentausch‘ des Friedenskreis Halle e.V. entstehen soll. Hierbei sollen die Teilnehmer*innen in die Rolle einer geflüchteten Person versetzt werden, die verschiedene Stationen im Asylalltag durchlaufen und erleben kann.

Los ging es am Freitag den 14.07 mit dem Thema Flucht. Gemeinsam wurde erarbeitet was Flucht von Migration unterscheidet, welche Fluchtgründe es gibt und welche wichtige Rolle diese in der Entscheidung über den Asylantrag spielen. Weiter ging es mit dem Ablauf des Asylverfahrens und den verschiedenen Schutzformen und Aufenthaltstiteln, sowie deren rechtlichen Konsequenzen.

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Was tun gegen den „Islamischen Staat“?
Impulse aus dem letzten LET'S TALK ABOUT-Themenabend

Was tun gegen den „Islamischen Staat“? Sind militärische Operationen notwendig und zielführend? Was ist der IS überhaupt? Und welche zivilen, gewaltfreien Möglichkeiten der Prävention und Intervention gibt es? Um diese Fragen ging es bei einer Diskussionsveranstaltung am 6. Juli, die im Rahmen der Reihe LET'S TALK ABOUT... Themenabende Frieden + Konflikt statt fand.

Markus Wutzler (Bildungsreferent beim Friedenskreis Halle) gab Diskussionsimpulse, angeregt aus dem Friedensgutachten 2016. Darin beschreiben die Autoren Dietrich Jung und Klaus Schichte, dass man den „Islamischen Staat“ in westlichen Staaten gern nur als Terrororganisation oder diffus als globales Terrornetzwerk sieht. Diese Sichtweise bildet die Realität jedoch nicht angemessen ab und führt zu verengten Reaktionen. François Holland bezeichnete, ganz in dieser Denkrichtung, die Anschläge in Paris im November 2015 als „kriegerischen Akt, der durchgeführt wurde von einer terroristischen Armee“. Da liegt ein militärischer „Krieg gegen den Terror“, der damals verstärkt wurde, nicht weit weg. Mit dem deutschen Bundeswehreinsatz im Rahmen der „Anti-IS-Allianz“ setzt auch die Bundesregierung auf diese Strategie, die laut des Monitoringprojektes airwars.org bisher mindestens 4.354 zivile Opfer gefordert hat.

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Pressemitteilung

„Schnellste Friedensdemonstration der Welt“ - Radsportler*innen für atomwaffenfreie Welt haben Station in Halle gemacht

 

Um auf die Notwendigkeit eines weltweiten Atomwaffenverbots hinzuweisen, waren die „Pacemakers – Radsportler*innen für Frieden“ von Donnerstag bis Samstag auf ihrer Reformationstour unterwegs. Auf dem Weg vom badischen Bretten nach Wittenberg machten die etwa 30 Radsportler*innen am Freitag Abend Stopp in Halle. Begrüßt wurden sie vom Vorsitzenden des halleschen Stadtrates, Hendrik Lange, und Aktiven des Friedenskreis Halle.

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UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEIT DES MONATS:
  Urlaubszeit... Tickets und Unterkunft über Bildungsspender buchen

 

Der Sommer ist da, viele fahren weg und tanken Kraft. Und das kann auch dem Friedenskreis zugute kommen? So geht es:

Mit jeder Buchung von Tickets oder Unterkunft über das Portal Bildungsspender.de wird dem Friedenskreis eine kleine Geldspende gutgeschrieben. Mehr als 1.700 Unternehmen beteiligen sich. Dabei kosten die Produkte nicht mehr als sonst. Dein Mehraufwand beschränkt sich nur auf zwei extra Klicks!

Also: Anlässlich der nächsten Buchung z.B. bei DeutscheBahn, der französischen Voyages-SNCF oder Booking.com einfach über https://www.bildungsspender.de/friedenskreis in den Reisevorbereitungen einsteigen – Danke!

 

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