Was gibt es Aktuelles im Syrienkonflikt? Wie kannst du dich engagieren in der Kampagne Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien?

LogoGUT: Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OCPW) darf zukünftig Verantwortliche für Chemiewaffen-Angriffe benennen. Bisher lag die Zuständigkeit der OPCW-Expert*innen ausschließlich darin, festzustellen ob und wo chemische Waffen eingesetzt worden sind. Die Benennung von Verantwortlichen schafft die Möglichkeit Völkerrechtsverstöße, wie den Einsatz von Chemiewaffen, auch nach Ende eines Konflikts zu verfolgen und zu ahnden. Die Entscheidung der OPCW-Vertragsstaaten ist somit ein wirksamer Schritt, um die Verantwortlichen von Völkerrechtsverbrechen zur Rechenschaft ziehen zu können und weitere Verstöße zu verhindern. Die Ahndung derartiger Verbrechen ist Voraussetzung für spätere Versöhnungsprozesse und erhöht somit die Chance auf nachhaltigen Frieden.
 
ÜBERBLICK: Was ist eigentlich die Rolle Saudi-Arabiens im Syrien-Konflikt? In der aktuellen Ausgabe des FriedensForum - Zeitschrift der Friedensbewegung wird sie genauer beleuchtet. Der sehr lesenswerte Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt und stammt von Dr. May Darwich, Professorin an der Durham University in England. Hier online lesen.
 
LEID IN ZAHLEN: Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20.6. wurden von UNIFEC aktuelle Zahlen veröffentlicht: Unter den rund 68,5 Millionen Geflüchteten weltweit sind etwa 30 Millionen Kinder und Jugendliche. Der Krieg in Syrien hat etwa die Hälfte der Bevölkerung zur Flucht gezwungen. 6 Millionen Syrer und Syrerinnen wurden innerhalb des Landes vertrieben, etwa 5,6 Millionen Millionen der syrischen Geflüchteten suchen in den Nachbarstaaten Schutz. Damit ist Syrien weltweit das am stärksten von Gewalt und Krieg betroffene Land.
 
AKTIV WERDEN: 101 Graswurzel-Lobbygespräche in 101 Wahlkreisen - auch in Deinem. Denn im März verabschiedete der Bundestag denkbar knapp die Verlängerung und Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Syrien. Doch die nächste Abstimmung findet im Oktober statt - hier erfährst du, wie du Druck für Frieden machen kannst.
 
 

Unterstützungsmöglichkeit des Monats:
  FSJler*innen GESUCHT – BITTE WEITER EMPFEHLEN


Wir haben zwei Stellen für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) im politischen Leben zu vergeben. Deswegen suchen wir engagierte Interessent*innen für den Zeitraum September 2018 – August 2019. Du kennst wen? Oder bist selbst jugendlich und findest einen Freiwilligendienst spannend? Prima!

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Jahresbericht 2017 veröffentlicht

 

 Jahresbericht 2017

 

Der Jahresbericht 2017 mit dem Schwerpunkt "politisch wirken!?#" ist veröffentlicht. Darin findet sich ein Überblick über die inhaltliche Arbeit des letzten Jahres, das Vereinsleben, die finanzielle Lage des Vereins und vieles mehr! Wir wünschen eine anregende Lektüre!

jetzt Jahresbericht ansehen

Neue Ausstellung zu Gewaltprävention und Friedensförderung „Wir scheuen keine Konflikte“


Halle (Saale), 15.06.2018 - Der Zivile Friedensdienst hat seine Ausstellung „Wir scheuen keine Konflikte“ aktualisiert. Auf 17 Tafeln zeigt sie, wie das deutsche Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung weltweit arbeitet. Die Ausstellung ist für die politische Bildungsarbeit in Bildungseinrichtungen, Schulen, Kirchengemeinden und entwicklungspolitischen Gruppen geeignet  und als Roll-up- oder Banner-Version kostenfrei über den Friedenskreis Halle e.V.  entleihbar.

„Wir scheuen keine Konflikte“
das ist das Motto des Zivilen Friedensdienstes. Aber was ist der Zivile Friedensdienst genau? Wie und wo arbeitet er? Wer sind die Menschen darin - und wie kann ich mich möglicherweise selbst engagieren?

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Pressemitteilung:

Dokumentarfilm: Bomben für die Welt

14. Juni / 20 Uhr / Halle (Saale) / August-Bebel-Str. 48a / alte Jugendherberge

Halle (Saale), 11.06.2018 - Am Donnerstag den 14. Juni um 20 Uhr lädt der Friedenskreis Halle e.V., interessierte Menschen  ein, sich gemeinsam den Dokumentarfilm „Bomben für die Welt “ an zu sehen. In dem aktuellen Werk geht es um Machenschaften der deutschen und europäischen Rüstungsindustrie, die teilweise Exportbeschränkungen umgeht und Waffen sogar in Kriegsgebiete liefert. Im Anschluss werden politische Lösungsansätze vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltung wird in der Alten Jugendherberge (August-Bebel-Str. 48a) stattfinden.

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Der Friedenskreis Halle präsentiert sich mit Projekten zur Gewaltprävention und Konfllikt-bearbeitung auf dem 23. Deutschen Präventionstag in Dresden


HALLE (Saale)/DRESDEN. Der 23. Deutsche Präventionstag findet am 11. und 12. Juni im Internationalen Kongress Center Dresden statt. Eröffnet wird der diesjährige Kongress durch Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey im Panel Politik. Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, hat die Schirmherrschaft  übernommen. Eine große Anzahl der angebotenen Vorträge und Veranstaltungen widmet sich dem  Schwerpunktthema „Gewalt und Radikalität – Aktuelle Herausforderungen für die Prävention“. Darüber hinaus sind viele andere Aspekte der Präventionsarbeit vertreten.

Der Deutsche Präventionstag ist der weltweit größte Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Die Veranstalter erwarten mehrere tausend Gäste, haupt- oder ehrenamtlich tätige Verantwortungsträger aus Praxis, Forschung und Politik. Die Besucher können sich in 110 Fachvorträgen und 44 praxisorientierten Workshops informieren und zu unterschiedlichen Präventions-Themen austauschen. Im Ausstellungsbereich informieren rund 150 Infostände über Präventionsprojekte und aktuelle Entwicklungen in Deutschland und Europa. Außerdem gibt es Infomobile, Sonderausstellungen, Posterpräsentationen, verschiedene Bühnenstücke, eine Kinder-Uni sowie zahlreiche nationale und internationale Begleitveranstaltungen.

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Unterstützungsmöglichkeit des Monats:
  GASTGEBENDE FÜR INTERNATIONALE FREIWILLIGE GESUCHT

Mitte September kommt die neue Freiwilligen-Generation nach Halle. Wir suchen 1 bis 5 Personen, WGs, Familien, Paare und andere Wohnkonstellationen, die sich vorstellen können, zu Beginn oder auch das ganze Jahr lang Gastgebende für eine*n Freiwillige*n zu sein.

Hier gibt es weitere Informationen

 

 

Modul 2 der Teamer*innen Schulung für die Projekte `Weltentausch` und `Film ab- Mut an`

Am Wochenende des 26. und 27. Mai fand in der August-Bebel-Straße 48a das zweite Modul für die Teamer*innen Schulung statt. Unter dem Thema: Rassismus& Zivilcourage- „Was ist das eigentlich?“ kamen 15 Teilnehmer*innen und 2 Workshopleiter*innen zusammen.

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Verfestigung und Stärkung unserer langjährigen Partnerschaften auf dem Balkan – Partnerkonferenz in Mazedonien 2018


Vom 21. bis 26.Mai 2018 fand in Popova Sapka in Mazedonien eine Partnerkonferenz des Friedenskreis in Kooperation mit dem CED Tearce Teilnehmer*Innen aus Mazedonien, Kosovo, Bosnien, Albanien und Serbien statt.  Alle waren Vertreter von Partnerorganisationen, mit denen wir im Rahmen von weltwärts in den Bereich Entsendung und Aufnahme zusammenarbeiten.

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Eindrücke vom Staffellauf gegen Rüstungsexporte

 

 

Am 30. und 31. Mai kam der bundesweite Staffellauf gegen Rüstungsexporte FRIEDEN GEHT! Auch durch Halle. Wir haben den Lauf mit einer bunten Kundgebung empfangen. Laut einer aktuellen Umfrage lehnt die Mehrheit der deutschen Bürger*innen den Verkauf von Waffen und anderen Rüstungsgütern ins Ausland ab. Die Bundesregierung muss aber ihren Handlungsspielraum noch nutzen und ein grundsätzliches Exportverbot auf den Weg bringen. Denn Deutschland ist regelmäßig unter den Top 3-5 der weltweiten Waffenexporteuren. Der Weg zu einem Exportstopp dürfte so viel Kraft kosten, wie der Staffellauf bei sommerlicher Hitze.

Mehr zur Aktion unter www.frieden-geht.de

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*Wie kann ich widersprechen?* - Argumentieren gegen rechte Parolen


 „Ausländer nehmen unsere Arbeitsplätze weg!“, „Muslime machen unsere Kultur kaputt“, „Das wird man doch noch sagen dürfen!“
 Solche Aussagen machen oft sprachlos. Welche Optionen es dennoch gibt, vermittelt das Argumentationstraining gegen rechte Parolen. Dabei gilt es, sich des eigenen Standpunktes bewusst zu sein und Strategien parat zu haben um in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben.

Gemeinsam werden wir konkrete Strategien erarbeiten, sie praktisch ausprobieren um so selbstbewusst Position gegen menschenverachtende Sprüche beziehen zu können.

Referent: Marcus Stückroth
Ein zweites Modul zur Vertiefung ist für November geplant.


23.08.2018, 9.30-15.30 Uhr
Villa Lewin (ehemalige Jugendherberge) Halle,
August-Bebel-Straße 48a
Kosten: 20 Euro (inclusive Mittagsimbiss)

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