Aufruf der "Seebrücke Halle"

Wir haben Platz! Kundgebung zur Aufnahme weiterer Geflüchteter

Am Mittwoch, den 24.6. entscheidet der hallesche Stadtrat darüber, ob die Stadt Halle und Bürgermeister Wiegand sich gegenüber der Bundesregierung für die Aufnahme weiterer Geflüchteter auch in Halle stark machen sollen. Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, rufen wir im Vorfeld der Stadtratssitzung, von 13:30 bis 14:30 Uhr, zu einer Kundgebung auf dem halleschen Marktplatz auf.

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SIPRI Yearbook 2019 veröffentlicht

Das SIPRI Yearbook 2019 verbindet Originaldaten aus Bereichen wie weltweiten Militärausgaben, internationalen Waffentransfers, Rüstungsproduktion, Nuklearstreitkräften, bewaffneten Konflikten und multilateralen Friedenseinsätzen mit aktuellen Analysen wichtiger Aspekte der Rüstungskontrolle, des Friedens und der internationalen Sicherheit.
Die Broschüre fasst den Inhalt des SIPRI Yearbook 2019 zusammen und bietet eine Auswahl der darin enthaltenen Daten und Analysen.

Aktionsangebot des "Netzwerk Friedenskooperative"

Keine bewaffneten Drohnen für die Bundeswehr!

Werde jetzt aktiv und fordere: Keine bewaffneten Kampfdrohnen!
Die Bundeswehr will sie, ebenso viele Politiker*innen: bewaffnete Kampfdrohnen. Die Debatte um die Bewaffnung von Drohnen ist im vollen Gange und es ist zu befürchten, dass im Schatten der Corona-Pandemie Nägel mit Köpfen gemacht werden und eine Entscheidung ohne eine breite öffentliche Debatte getroffen wird.

Um bewaffnete Kampfdrohnen zu verhindern müssen wir JETZT aktiv werden:
Stimme deine Abgeordneten aus deinem Wahlkreis um. Schicke ihnen eine E-Mail und mache deutlich, dass du gegen die Bewaffnung und den Einsatz von Kampfdrohnen bist. Deine Stimme zählt!

Pressemitteilung der Kampagne „Death in Custody“ 8. Juni 2020

Recherche zu Todesfällen in Gewahrsam in Deutschland bekräftigt:
„Auch in Deutschland tötet institutioneller Rassismus!“

Die bundesweite Kampagne „Death in Custody – Aufklärung von Tod in Gewahrsam jetzt!“ veröffentlicht – anlässlich der Ermordung von George Floyd in Minneapolis – ihre bisherigen Rechercheergebnisse zu Todesfällen von Schwarzen Menschen und Menschen of Color in Gewahrsamssituationen in Deutschland seit 1990. Muster institutionellen Rassismus werden hierbei erkennbar.

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KREATIV IM KONFLIKT

Eine theaterpädagogische Fortbildung in gewaltfreier Konfliktbearbeitung
Januar 2021 – September 2021

* Du willst Konflikte besser verstehen und einen konstruktiven und gewaltfreien Umgang mit ihnen kennenlernen?

* Du kennst es, an deine und die Grenzen anderer zu stoßen, wenn Konflikte eskalieren?

* Du arbeitest mit oder in Gruppen?

* Du hast Lust, dich dem Thema Konflikte mit spielerischen und kreativen Mitteln zu nähern?


WEN WIR ANSPRECHEN

* Aktive in sozialen Bewegungen

* politisch engagierte Menschen

* an Veränderungen Interessierte


KONFLIKT & THEATER

Der Grundkurs eröffnet einen spielerischen Zugang zu Konflikten und lässt neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten entstehen. Es kommen sowohl Techniken aus der gewaltfreien Konfliktbearbeitung und Kofliktanalyse als auch Theatermethoden von Augusto Boal zur Anwendung. Dabei spielen ein positives Konfliktverständnis wie auch konstruktive Wege des Umgangs mit Belastungen und Herausforderungen, für Einzelne und Gruppen, eine wichtige Rolle.

Mehr Informationen hier:
https://www.kurvewustrow.org/was-wir-tun/trainings-und-seminare/kreativ-im-konflikt/
 

TERMINE & THEMEN:

I. Warum ich? 27.-30. Nov. 2021: Persönlicher Umgang und Erfahrungen mit Konflikten / Modelle der Konfliktbearbeitung

II. Wie kommt’s? 24.-27. März 2021: Theoretische Grundlagen / Schlüsselbegriffe / Analysetechniken

III. Was tun? 30. Mai -04. Juni 2021: Forumtheater: Handlungsoptionen entwickeln

IV. Was nun? 01.-04. Sep 2021: Persönliche Strategien in Konflikten / Interventionen


TRAINER*INNEN & VERANSTALTER*INNEN

Trainingsteam:
Anja Petz, Harald Weishaupt, Till Baumann
www.kreativimkonflikt.de

veranstaltet von der Kurve Wustrow e.V.
www.kurvewustrow.org
in Kooperation mit dem
Friedenskreis Halle
www.friedenskreis-halle.de/

ANERKENNUNG & ZERTIFIZIERUNG

Die Fortbildung basiert auf den Qualitätsstandards der Aktionsgemeinschaft Dienste für den Frieden (AGDF) für Fortbildungen in ziviler, gewaltfreier Konfliktbearbeitung und wird mit einem entsprechenden Zertifikat abgeschlossen. Die Fortbildung Kreativ im Konflikt bietet die Möglichkeit eines professionellen Einstiegs in den Bereich der Konfliktbearbeitung.

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Als Mitglied des Stadtjugendrings Halle unterstützt der Friedenskreis Halle e.V. die Forderung  „Ferienfreizeiten 2020 ermöglichen“. Hier die ausführliche fachliche Begründung.

Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche im Sommer 2020 ermöglichen!

Der Stadtjugendring Halle (Saale) fordert auch in diesem Sommer Ferienfreizeiten und Aktionen für Kinder und Jugendliche. Um das zu ermöglichen, sollen für Kinderferienlager, Jugendfahrten, Stadtranderholungen und ähnliches die gleichen Reglungen gelten wie sie in den Kitas und Grundschulen angewendet werden. Voraussetzung ist, dass die Veranstaltungen über mehrere Tage und in festen Gruppen stattfinden.

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Weiterbildung “Wirksames Handeln in digitalen Konflikten” -  Eine berufsbegleitende Weiterbildung von August bis Dezember 2020 in 4 Modulen

Inhalt:
In der Weiterbildung werden Grundlagen der Konfliktbearbeitung und Intervention vermittelt. Im Fokus stehen hier die Besonderheiten von virtueller Kommunikation und Netzkultur . Die Formen digitaler Konflikte und Gewalt werden dargestellt und Kenntnisse zu Diskriminierung und medialem Hass vermittelt. Im weiteren Verlauf werden juristische Rahmenbedingungen geklärt und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Auf die individuellen Ziele und Erfahrungen der Teilnehmer*innen wird explizit eingegangen.
Ziel ist es, die Teilnehmer*innen mit digitaler Eskalation und Deeskalation vertraut zu machen, Zivilcourage zu fördern und konstruktive Kommunikation zu lehren.


Diese Weiterbildung richtet sich an Pädagog*innen, Mitarbeitende und Engagierte in NGOs und Moderator*innen in sozialen Medien sowie alle betroffenen Personen, die sich dem Hass im Netz entgegenstellen wollen.

Frühbucher*innen kommen wir finanziell entgegen. Dafür haben wir extra den Early Bird Tarif  mit 10% Nachlass eingerichtet. Dieser gilt für Buchungen bis 31. Mai 2020

LOVE-Storm: Gemeinsam gegen Hass im NetzMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Hintergrund

Klimawandel und militärische Planungen -
Ignoranz, Hilflosigkeit und fehlende Strategien zur Anpassung

Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V., hat mit der IMI-Analyse Nr. 4/2020 einen spannenden und lesenswerten Hintergrund zu dem Thema "Klimawandel und militärische Planungen" herausgegeben. Das 6-Seitige PDF kann hier herunter geladen werden.

 IMI-Analyse Nr. 4/2020

AGDF/EAK-Pressemitteilung

Corona-Pandemie: Chance zur Umkehr in der Friedens- und Umweltpolitik

Die Corona-Pandemie könnte nach Ansicht von Friedensgruppen und Umweltinitiativen auch eine Chance sein zu einer Umkehr hin zu einer nachhaltigen Umwelt-, Wirtschafts- und Friedenspolitik, die die menschliche Sicherheit in den Mittelpunkt stellt und geprägt ist von einer Ethik, einer Ökonomie und einem Lebensstil des Genug.

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IMI-Standpunkt 2020/017 von: Tobias Pflüger und Alexander Kleiß

Kommando Spezialkräfte ist offensichtlich nach wie vor ein Hotspot für rechte Umtriebe

Am 13.5.2020 wurde ein Waffen- und Sprengstoffdepot ausgehoben, das ein Soldat des Kommando Spezialkräfte (KSK) in seinem Garten in Sachsen angelegt hatte. [1] Dieser war bereits im April 2017 aufgefallen – mutmaßlich bei einer Abschiedsparty für einen KSK-Kompaniechef, die aus dem Ruder gelaufen war: Es wurde von Hitlergrüßen und neo-nazistischer Musik berichtet. Bereits damals erschien ein IMI-Artikel mit der Überschrift „Braune Nostalgie beim KSK – keine Überraschung!“. [2] Bereits damals waren die Zustände im KSK erschreckend, der Artikel schloss mit der Feststellung: „All dies zeigt, dass offen rechtsextreme Vorfälle, wie Hitlergrüße auf internen Feiern keineswegs Einzelfälle sein dürften. Vielmehr ist das KSK strukturell rechtsextrem, was von manchen Kommandeuren sogar gelobt und gefördert wurde. Es ist davon auszugehen, dass die dokumentierten Fälle nur die Spitze des Eisbergs darstellen.“ [3] Seitdem wurde offensichtlich, dass zahlreiche KSK-Soldaten Teil eines rechten Netzwerks in Bundeswehr, Polizei und Geheimdiensten ist. [4]

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Mitteilung des  EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V.

Landesregierung weicht Schutz vor Menschenrechtsverletzungen auf

„Minister erleichtert öffentliche Vergaben“ stand am 22.04. über einer Mitteilung des Wirtschaftsministeriums. Was sich nach Bürokratieabbau und Wirtschaftsförderung anhört, hat gravierende Auswirkungen auf die Einhaltung von Menschenrechten.

Viele Produkte, die von Behörden eingekauft werden, haben ihren Ursprung in Entwicklungsländern. Ob Pflastersteine aus Indien, Kaffee aus Ghana oder Uniformen aus Tunesien – die Arbeitsbedingungen sind oft sehr schlecht. Die Löhne reichen nicht zum Leben, die Arbeitszeiten sind unmenschlich, Pausen sind nicht gestattet. Um solche Ausbeutung zu verhindern, gibt es internationale Arbeitsrechtsstandards, deren Einhaltung bei der Vergabe öffentlicher Aufträge nachgewiesen werden muss. In Sachsen-Anhalt ist dies im Landesvergabegesetz geregelt.

Diese Nachweispflicht hat die Landesregierung jetzt aufgeweicht. Konkret heißt das: Statt wie normalerweise ab einem Auftragswert von 25.000 € muss der Nachweis jetzt erst ab 214.000 € erbracht werden. Sie begründet das mit einem Bürokratieabbau, der Unternehmen zugutekommt und damit in der Krise die Wirtschaft stützt.

„Es ist traurig zu sehen, dass wirtschaftliche Interessen gegen Menschenrechte abgewogen werden, statt Alternativen zu prüfen, die beidem gerecht werden können“ kommentiert Christiane Christoph, Geschäftsführerin des EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt. Auch in der Krise dürfe Solidarität nicht an der Landesgrenze halt machen.

EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V.

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