Die Vermeidung und Verminderung von Gewalt bleibt unser Ziel

AGDF verabschiedet Stellungnahme zum Krieg gegen die Ukraine

Fulda, 24. September 2022/dj
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat den Angriff Russlands auf die Ukraine als „massive Verletzung des internationalen Völkerrechts“ verurteilt. Gleichzeitig zeigte sich der Friedensverband in einer Stellungnahme, die auf einer Mitgliederversammlung in Fulda verabschiedet wurde, aber auch überzeugt, dass Frieden nicht mit militärischer Gewalt geschaffen werden kann und dass alles getan werden müsse, damit der Krieg nicht weiter eskaliere.

Die AGDF unterstreicht in der Stellungnahme das Recht der Ukraine zur Landesverteidigung und beklagt das unermessliche Leid der unter dauernden Angriffen stehenden ukrainischen Bevölkerung. Nach Ansicht des Friedensverbandes ist trotz der militärischen Erfolge des ukrainischen Militärs ein Ende des Krieges nicht in Sicht, zumal Putin von seinem Ziel einer vollständigen Unterwerfung und Vernichtung der Ukraine nicht abrücke. Auch sei die Gefahr eines russischen nuklearen Angriffs nicht gebannt, ebenso wenig die Gefahr einer nuklearen Verseuchung der Region durch immense Beschädigungen an einem der ukrainischen Atomkraftwerke.

„Wir müssen feststellen, dass wir die Entwicklungen, die zum russischen Angriffskrieg führten, zu wenig thematisiert und zu spät kritisch reflektiert haben“, heißt es selbstkritisch in der Stellungnahme. Auch habe man die Stimmen aus dem östlichen Europa zu wenig wahrgenommen. Die AGDF betont, dass sie trotz dieses Krieges am christlichen Wert der Gewaltfreiheit festhalte und sich aus der Botschaft, dass Gottes Reich des Friedens und der Gerechtigkeit mit Jesus Christus bereits angebrochen sei, auch Maßstäbe für individuelles und politisches Verhalten ergeben würden.

Der Friedensverband räumt ein, dass es auch innerhalb der AGDF Stimmen gibt, die den Einsatz militärischer Mittel als ultima ratio nicht ausschließen. „In unserem Verband diskutieren wir Tragfähigkeit, Wirksamkeit und Grenzen der Gewaltfreiheit. Es besteht Einvernehmen, dass wir das Recht der ukrainischen Bevölkerung auf militärische Verteidigung nicht in Frage stellen. Unter uns besteht zugleich ein Dissens, wie wir diese Entscheidung bewerten. Wir können jetzt nicht abschließend einschätzen, welcher Weg zu weniger Leid und Gewalt führt. Wir erkennen ein ethisches Dilemma, das sich auch in diversen Positionen innerhalb der AGDF widerspiegelt, dem wir uns zu stellen haben. Wir wollen uns (weiterhin) dem Diskurs innerhalb unserer Aktionsgemeinschaft wie auch in den bestehenden Kooperationen in und außerhalb der Kirche stellen. Wir beteiligen uns an Debatten um die christliche Friedensethik und ihre Weiterentwicklung, wir bringen friedenspraktische und friedenspolitische Erfahrungen ein. Wir nutzen ökumenische und internationale Beziehungen, um andere Perspektiven kennenzulernen und einzubeziehen“, unterstreicht der Verband in seiner Stellungnahme.

Dabei gibt sich der Friedensverband überzeugt von der Notwendigkeit einer „friedenslogischen Politik“, die die Krisenprävention und die Mittel der Konflikttransformation fördert, die Einhaltung von Menschenrechten und Demokratie zum Maßstab ihres Handelns macht und Institutionen wie die UN, die OSZE oder den Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte stärkt. Und die AGDF will festhalten am Profil der internationalen Freiwilligendienste, die von dem Friedensverband wie auch den Mitgliedsorganisationen ausdrücklich als Friedensdienst und als Praxis zivilgesellschaftlichen Handelns geleistet werde. Konkret kündigt die AGDF an, sich für Geflüchtete, Deserteure und Kriegsdienstverweigerer im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg einzusetzen und sich an der Hilfe für Menschen in Not zu beteiligen. Dazu gehöre auch der Kontakt zu Partnerorganisationen in den am Krieg beteiligten Staaten. Der Friedensverband will zudem auf die Rufe von Partnern aus Osteuropa nach Schutz vor dem russischen Imperialismus wie auch von Partnern aus dem globalen Süden mit deren Sorge hören, angesichts des Ukrainekrieges mit ihren Problemen und Anliegen nicht mehr wahrgenommen würden. Auch will der Verband Mahnwachen halten, Friedensgebete gestalten und sich in öffentliche Debatten einbringen. Gleichzeitig beobachtet die AGDF mit Sorge, dass immense Finanzmittel durch Waffenlieferungen und zivile Unterstützungsmaßnahmen für die Ukraine gebunden werden und für eine Aufrüstung vorgesehen sind. „Sie fehlen im Kampf gegen den sich verschärfenden Klimawandel und Ungerechtigkeit sowie für Krisenprävention und zivile Konfliktbearbeitung“, mahnt der Friedensverband in seiner Stellungnahme.

In ihrer Stellungnahme äußert die AGDF aber auch konkrete Erwartungen an die deutsche Politik mit dem Ziel eines Aufbaus von Vertrauen, der Vermeidung von Feindschaft und Vorurteilen sowie einer neuen Friedensordnung in Europa. So sollten Sanktionen immer wieder auch auf ihre gewünschten wie unerwünschten Wirkungen überprüft werden, ebenso sollten alle Geflüchteten wie auch Staaten unterstützt werden, die aufgrund des Krieges und der Sanktionen unverschuldet in Not geraten sind. Nach Ansicht der AGDF sollte in der geplanten Nationalen Sicherheitsstrategie der Krisenprävention, der Diplomatie und der zivilen Konfliktbearbeitung Vorrang eingeräumt werden. Auch solle dabei in breitem Rahmen diskutiert werden, ob und für welche Aufgaben die Bundeswehr benötigt wird und welche Ausrüstung dafür erforderlich ist. Für den Friedensverband ist es angesichts der nuklearen Drohungen seitens Russlands zudem nötig, sich für einen Ausstieg aus der atomaren Abschreckung einzusetzen und den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen.

„Wir werden uns weiterhin für eine Deeskalation, für ein Ende des Krieges und für Schritte hin zu einem nachhaltigen, gerechten Frieden und für Versöhnung einsetzen“, heißt es in der AGDF-Stellungnahme. Um die richtigen Wege aus der Eskalation würde der Verband streiten, auch darum, wie die aggressive, interventionistische Politik Russlands und auch anderer autokratisch regierter Regime gestoppt werde könne. Dabei wisse man, dass es keine einfachen Lösungen gäbe. Dennoch: „Wir setzen weiterhin und nachdrücklich auf gewaltfreie Wege, auf Diplomatie, auf Verhandlungen und auf zivilgesellschaftliches Handeln. Die Vermeidung und Verminderung von Gewalt – insbesondere auch kriegerischer Gewalt – bleibt unser Ziel.“

Stellungnahme als Downloade

Pressemitteilung, 30.09.2022

Initiativen kritisieren Zusammentreffen von Anschlagsgedenken und Mitteldeutschem Marathon am 9. Oktober und informieren über Ihre Aktivitäten zum 9.10.

Zivilgesellschaftliche Initiativen kritisieren die geplante Durchführung des Mitteldeutschen Marathons in Halle am dritten Jahrestag des Anschlags vom 9. Oktober 2019. Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage, die Mobile Opferberatung, der Evangelische Kirchenkreis Halle-Saalkreis, der Friedenskreis Halle e.V. und die Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. appellieren an die Stadtverwaltung und die Veranstalter des Mitteldeutschen Marathons für einen sensibleren Umgang mit dem Gedenken an den Anschlag in Halle und Landsberg-Wiedersdorf.

Bereits seit dem Frühjahr hatte es einen gemeinsamen Austausch zwischen der Stadtverwaltung, der Jüdischen Gemeinde und zivilgesellschaftlichen Initiativen zur Gestaltung des Jahrestags des Anschlags gegeben, an dem auch die genannten Initiativen beteiligt waren. In der letzten Sitzung gaben die Stadtverwaltung und Veranstalter überraschend bekannt, dass am Jahrestag des Anschlags der Mitteldeutsche Marathon in Halle stattfinden solle. Dies auch auf dem Marktplatz, auf dem in den letzten Jahren tausende Menschen Blumen und Kerzen niedergelegt und ihre Solidarität mit Angehörigen, Überlebenden und Betroffenen ausgedrückt haben.

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AGDF: Die Vermeidung und Verminderung von Gewalt bleibt unser Ziel -

Der Friedensverband AGDF, dessen Mitglied der Friedenskreis Halle ist, verabschiedet in Fulda eine Stellungnahme zum Krieg gegen die Ukraine:

Download: Krieg gegen die Ukraine
Eine Stellungnahme der AGDF-Mitgliederversammlung 2022

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat den Angriff Russlands auf die Ukraine als „massive Verletzung des internationalen Völkerrechts“ verurteilt. Gleichzeitig zeigte sich der Friedensverband in einer Stellungnahme, die auf einer Mitgliederversammlung in Fulda verabschiedet wurde, aber auch überzeugt, dass Frieden nicht mit militärischer Gewalt geschaffen werden kann und dass alles getan werden müsse, damit der Krieg nicht weiter eskaliere.

Die AGDF unterstreicht in der Stellungnahme das Recht der Ukraine zur Landesverteidigung und beklagt das unermessliche Leid der unter dauernden Angriffen stehenden ukrainischen Bevölkerung. Nach Ansicht des Friedensverbandes ist trotz der militärischen Erfolge des ukrainischen Militärs ein Ende des Krieges nicht in Sicht, zumal Putin von seinem Ziel einer vollständigen Unterwerfung und Vernichtung der Ukraine nicht abrücke. Auch sei die Gefahr eines russischen nuklearen Angriffs nicht gebannt, ebenso wenig die Gefahr einer nuklearen Verseuchung der Region durch immense Beschädigungen an einem der ukrainischen Atomkraftwerke.

„Wir müssen feststellen, dass wir die Entwicklungen, die zum russischen Angriffskrieg führten, zu wenig thematisiert und zu spät kritisch reflektiert haben“, heißt es selbstkritisch in der Stellungnahme. Auch habe man die Stimmen aus dem östlichen Europa zu wenig wahrgenommen. Die AGDF betont, dass sie trotz dieses Krieges am christlichen Wert der Gewaltfreiheit festhalte und sich aus der Botschaft, dass Gottes Reich des Friedens und der Gerechtigkeit mit Jesus Christus bereits angebrochen sei, auch Maßstäbe für individuelles und politisches Verhalten ergeben würden.
Der Friedensverband räumt ein, dass es auch innerhalb der AGDF Stimmen gibt, die den Einsatz militärischer Mittel als ultima ratio nicht ausschließen. „In unserem Verband diskutieren wir Tragfähigkeit, Wirksamkeit und Grenzen der Gewaltfreiheit. Es besteht Einvernehmen, dass wir das Recht der ukrainischen Bevölkerung auf militärische Verteidigung nicht in Frage stellen. Unter uns besteht zugleich ein Dissens, wie wir diese Entscheidung bewerten. Wir können jetzt nicht abschließend einschätzen, welcher Weg zu weniger Leid und Gewalt führt. Wir erkennen ein ethisches Dilemma, das sich auch in diversen Positionen innerhalb der AGDF widerspiegelt, dem wir uns zu stellen haben. Wir wollen uns (weiterhin) dem Diskurs innerhalb unserer Aktionsgemeinschaft wie auch in den bestehenden Kooperationen in und außerhalb der Kirche stellen. Wir beteiligen uns an Debatten um die christliche Friedensethik und ihre Weiterentwicklung, wir bringen friedenspraktische und friedenspolitische Erfahrungen ein. Wir nutzen ökumenische und internationale Beziehungen, um andere Perspektiven kennenzulernen und einzubeziehen“, unterstreicht der Verband in seiner Stellungnahme.

Dabei gibt sich der Friedensverband überzeugt von der Notwendigkeit einer „friedenslogischen Politik“, die die Krisenprävention und die Mittel der Konflikttransformation fördert, die Einhaltung von Menschenrechten und Demokratie zum Maßstab ihres Handelns macht und Institutionen wie die UN, die OSZE oder den Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte stärkt. Und die AGDF will festhalten am Profil der internationalen Freiwilligendienste, die von dem Friedensverband wie auch den Mitgliedsorganisationen ausdrücklich als Friedensdienst und als Praxis zivilgesellschaftlichen Handelns geleistet werde.
Konkret kündigt die AGDF an, sich für Geflüchtete, Deserteure und Kriegsdienstverweigerer im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg einzusetzen und sich an der Hilfe für Menschen in Not zu beteiligen. Dazu gehöre auch der Kontakt zu Partnerorganisationen in den am Krieg beteiligten Staaten. Der Friedensverband will zudem auf die Rufe von Partnern aus Osteuropa nach Schutz vor dem russischen Imperialismus wie auch von Partnern aus dem globalen Süden mit deren Sorge hören, angesichts des Ukrainekrieges mit ihren Problemen und Anliegen nicht mehr wahrgenommen würden. Auch will der Verband Mahnwachen halten, Friedensgebete gestalten und sich in öffentliche Debatten einbringen. Gleichzeitig beobachtet die AGDF mit Sorge, dass immense Finanzmittel durch Waffenlieferungen und zivile Unterstützungsmaßnahmen für die Ukraine gebunden werden und für eine Aufrüstung vorgesehen sind. „Sie fehlen im Kampf gegen den sich verschärfenden Klimawandel und Ungerechtigkeit sowie für Krisenprävention und zivile Konfliktbearbeitung“, mahnt der Friedensverband in seiner Stellungnahme.

In ihrer Stellungnahme äußert die AGDF aber auch konkrete Erwartungen an die deutsche Politik mit dem Ziel eines Aufbaus von Vertrauen, der Vermeidung von Feindschaft und Vorurteilen sowie einer neuen Friedensordnung in Europa. So sollten Sanktionen immer wieder auch auf ihre gewünschten wie unerwünschten Wirkungen überprüft werden, ebenso sollten alle Geflüchteten wie auch Staaten unterstützt werden, die aufgrund des Krieges und der Sanktionen unverschuldet in Not geraten sind.

Nach Ansicht der AGDF sollte in der geplanten Nationalen Sicherheitsstrategie der Krisenprävention, der Diplomatie und der zivilen Konfliktbearbeitung Vorrang eingeräumt werden. Auch solle dabei in breitem Rahmen diskutiert werden, ob und für welche Aufgaben die Bundeswehr benötigt wird und welche Ausrüstung dafür erforderlich ist. Für den Friedensverband ist es angesichts der nuklearen Drohungen seitens Russlands zudem nötig, sich für einen Ausstieg aus der atomaren Abschreckung einzusetzen und den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen.

„Wir werden uns weiterhin für eine Deeskalation, für ein Ende des Krieges und für Schritte hin zu einem nachhaltigen, gerechten Frieden und für Versöhnung einsetzen“, heißt es in der AGDF-Stellungnahme. Um die richtigen Wege aus der Eskalation würde der Verband streiten, auch darum, wie die aggressive, interventionistische Politik Russlands und auch anderer autokratisch regierter Regime gestoppt werde könne. Dabei wisse man, dass es keine einfachen Lösungen gäbe. Dennoch: „Wir setzen weiterhin und nachdrücklich auf gewaltfreie Wege, auf Diplomatie, auf Verhandlungen und auf zivilgesellschaftliches Handeln. Die Vermeidung und Verminderung von Gewalt – insbesondere auch kriegerischer Gewalt – bleibt unser Ziel.“

Download: Krieg gegen die Ukraine
Eine Stellungnahme der AGDF-Mitgliederversammlung 2022

 

 

Friedenskreis Halle e.V. hat am Stadtradeln teilgenommen -Dank an alle aus dem Friedenskreis-Radel-Team!

Vielen herzlichen Dank an alle 21 Radelnden, die mit uns gemeinsam  am Stadtradeln in/für Halle teilgenommen haben!
Insgesamt wurden von unserem Radel-Team vom 5.-25.9.2022 stolze 2615 Kilometer gefahren.
Damit sind wir in Halle auf Platz 18 im Vergleich aller Teams gelandet.
Weitere Infos zum Stadtradeln in Halle und die Gesamtauswertung aller Teams findet man hier:

STADTRADELN - Halle Saale

Ausbildung zum*zur A.T.C.C.-Trainer*in in konstruktiver Konfliktbearbeitung und transkulturellem Lernen (18.-21.10.22)

Beziehungsorientiert, achtsam und konstruktiv Trainings leiten
Neuer Kurs

zum Flyer

[English version below]

Einladung zum FK-Wochenende 2022!

Liebe Mitglieder und Aktive, liebes Büroteam, liebe Freiwillige, liebe internationale Partnerorganisationen,

bald ist es wieder soweit! Vom 11. bis 13. November 2022 treffen wir uns in der Freien Jugendherberge Antoniq in Mühlhausen, um gemeinsam mit Euch allen eine schöne Zeit mit viel Raum für Austausch, Gemeinsamkeit und Inspiration zu verbringen.

Das Wochenende wird wie gewohnt als Open Space gestaltet. Natürlich wünschen wir uns auch dieses Jahr wieder zahlreiche Beiträge, die von und mit Euch gestaltet werden!

Unser Motto für das Wochenende: Solidarität. Eure Ideen könnt Ihr gern schon jetzt an das Moderationsteam (Bojana und Johannes) schicken:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Oder Ihr bringt sie einfach ganz frisch mit zum Wochenende. Die Moderation wird in Englisch und Deutsch stattfinden.

Eine Besonderheit in diesem Jahr ist, dass einige Vertreter der verschiedenen internationalen Partnerorganisationen dabei sein werden. Lasst Euch diese Chance nicht entgehen, wir freuen uns schon sehr auf das Kennenlernen und Wiedersehen!

Es wird auch die Option einer gemeinsamen Anreise mit der Bahn geben. Für die individuelle Anreise findet Ihr hier nützliche Hinweise: https://www.antoniq.de/wir-wollen-kommen/der-weg-zu-uns/
Beachtet bei Anreise bitte die Adresse: Holzstraße 13, 99974 Mühlhausen. In Mühlhausen gibt es zwei Jugendherbergen! Vom Bahnhof sind es ca.15 min Fußweg. Bettwäsche ist vorhanden, Handtücher müsst Ihr bitte selbst mitbringen!

In jedem Fall bitten wir um eine Anmeldung bis zum 28. Oktober! Die Anmeldung geht bitte direkt an Jasmin.

Anmeldung an:

    Jasmin Macho
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte gebt dabei die Anzahl und das Alter aller Personen an, die Ihr anmeldet. Eine Kinderbetreuung ist geplant.

Solidarischer Teilnahmebeitrag:

Wir bitten um einen solidarischen Teilnahmebeitrag eurerseits, da wir nicht möchten, dass jemand aus finanziellen Gründen nicht am Wochenende teilnehmen kann. Richtwert für den Beitrag ist 60 € für Erwachsene, 40 € für Jugendliche/ junge Erwachsene (14 - 26 Jahre) und 30 € für Kinder (3 - 13 Jahre).

Den Teilnahmebeitrag überweist Ihr bitte möglichst bis zum 08. November an:

    Friedenskreis Halle e.V.
    IBAN:DE22 8005 3762 0386 300 981
    BIC: NOLADE21HAL
    Saalesparkasse Halle
    Verwendungszweck: FK-Wochenende + euer Name

Oder Ihr bezahlt dann bar vor Ort.

Wir freuen uns auf das Wochenende, auf Euch, eure Ideen, die gemeinsame Zeit und den Austausch!

Euer Orga-Team
Christin, Karola, Bojana, Jo

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English version
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Invitation to the FK weekend 2022!

Dear members, actives and friends of the Friedenskreis, dear Büroteam, dear volunteers, dear inernational partner organizations,

it's time, the FK weekend 2022 is coming! From the 11th to the 13th of November 2022 we will meet at Freie Jugendherberge AntoniQ, to spend an exciting time together with all of you and plenty of space for exchange, togetherness and inspirations.

The weekend is designed as an Open Space. It is an open format that lives from the ideas, wishes and goals of the participants. In concrete terms, this means that exactly the offers and contents that we all bring with us will be available on the weekend.

Our motto for the weekend: solidarity. If you have already any ideas for the open space slots, please tell them to the moderation-team (Bojana and Johannes): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Or bring them just to the weekend. The moderation will be hold in English and German.

This year, we have a really great special for you to offer: There will be plenty persons of international partner organizations at the weekend. Don't let this chance pass! We are looking forward to get in touch with new people and meet old friends!

There will be the option of a collective ride by train. For individual journey, you'll find some helpful tipps here: https://www.antoniq.de/wir-wollen-kommen/der-weg-zu-uns/
Please be aware of the correct adress: Holzstraße 13, 99974 Mühlhausen. In Mühlhausen, there are two youth hostels! It is a 15min walk from the station to the destination. There are bed sheets in the houses, but please bring your own towels!

In any case, we ask for a registration until the 28th of October! Please register directly to Jasmin:

Registration to:

    Jasmin Macho
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Please indicate the number of persons and their date of birth / age of all people you register.
This year, we have a poll for registrated participants. You can add yourself to it, if you want: https://dud-poll.inf.tu-dresden.de/kXX2P9SqOA/

Solidarity participation fee:

We ask for a solidary participation fee on your part, because we don't want someone not to attend to the weekend  for financial reasons. Guideline for the contribution is 60 € for adults, 40 € for adolescents / young adults (14 - 26 years) and 30 € for children (3 - 13 years).

Please transfer the participation fee until November 8th to:

    Friedenskreis Halle e.V.
    IBAN:DE22 8005 3762 0386 300 981
    BIC: NOLADE 21 HAL
    Saalesparkasse Halle
    Intended Purpose: FK-Wochenende + euer Name

You can also pay in cash at the weekend.

We look forward to the weekend, to you, your ideas, our time together and our conversations!

Your organization team
Christin, Karola, Bojana, Jo

Worte von Christof Starke für den Friedenskreis Halle e.V. zur Eröffnung der Kundgebung und der Aktionsstände zum Weltfriedenstag/Antikriegstag am 1.9.2022

Heute vor 83 Jahren, am 1. September 1939, begann mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen der 2. Weltkrieg. 83 Jahre ist dies jetzt schon her - eine ganze menschliche Lebensspanne. Doch kann und darf dieser faschistische Überfall auf unser Nachbarland nicht vergessen werden. Es war der Beginn von 6 Jahren mit unermesslichem Leid, körperlicher und seelischer Verletzung, materieller Zerstörung und millionenfachem Tod. Daran muss weiter erinnert werden. Auch wir nachfolgenden Generationen müssen uns der Frage nach der Schuld, der Verantwortung für die Folgen und den Schlussfolgerungen, die sich daraus ergeben stellen.
Seit 1959 gehen daher Gewerkschaften und Friedensgruppen unter dem Motto „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ jährlich am 1. September auf die Straßen und Plätze. So auch heute hier in Halle und in vielen anderen Orten bundesweit.

Seit diesem Jahr herrscht wieder Krieg in Europa durch den Angriff der russischen Armee auf die Ukraine am 24.2.2022. Keine 1000 km von Halle entfernt sind Menschen wieder vor der Gewalt auf der Flucht, es werden Tausende Menschen verletzt, traumatisiert und getötet. Aktuell ist kein Ende des Krieges absehbar. Im Gegenteil, die Gefahr der weiteren Eskalation und Ausweitung ist nach wie vor groß. Die Antikriegsbewegung und demokratische Zivilgesellschaft in Russland wird hart verfolgt und es gibt wenig Hoffnung auf politische Veränderungen. Es sind keine Signale zur Bereitschaft für einen Waffenstillstand, der ein erster Schritt auf dem Weg zum Frieden wäre, erkennbar.

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 "Kreativ im Konflikt" 2022-2023

"Kreativ im Konflikt" eröffnet einen spielerischen Zugang zu Konflikten und lässt neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten entstehen. Im Kurs werden sowohl Techniken aus der Konfliktbearbeitung und Konfliktanalyse als auch theaterpädagogische Methoden von Augusto Boal praktisch angewendet. Die Auseinandersetzung mit Ursachen und Auswirkungen von Konflikten sowie die Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens begleiten uns durch alle vier Module.

Worum geht‘s? Konflikte sind ein alltäglicher Bestandteil menschlicher Beziehungen – ein konstruktiver und gewaltfreier Umgang mit ihnen hingegen nicht unbedingt.

    … du hast Lust, dich dem Thema Konflikte mit spielerischen und kreativen Mitteln zu nähern?
    … du willst Konflikte besser verstehen und einen konstruktiven und gewaltfreien Umgang mit ihnen kennenlernen?
    … du kennst es, an deine und die Grenzen anderer zu stoßen, wenn Konflikte eskalieren?
    … du arbeitest mit oder in Gruppen?

Trainer*innen-Team:
Harald Weishaupt , Till Bauman, Marianne Koch .

Anmeldeschluss: 01.11.2022

Weitere Infos und Anmeldung:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.kreativimkonflikt.de

(0345) 279807-10
Veranstaltungsort: Tagungshaus KURVE WUSTROW im Wendland.

Weitere Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie hier:
1.https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Land/Niedersachsen/niedersaechsische-weiterbildungspraemie.html
2. https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/BA/foerderung-berufliche-weiterbildung.html
3. https://www.bildungspraemie.info/de/l-nderprogramme.php
4. https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Land/Sachsen-Anhalt/individuelle-berufliche-weiterbildung.html

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Jugendbegegnung "Wir schaffen das!"  - We Can Do It! - Empowerment Camp für junge Frauen durch erlebnisorientierte Outdoor-Pädagogik ist ein Erasmus+ Jugendaustausch. (5.-14.12.)

In diesem Jugendaustausch werden wir das Instrument der Outdoor-Erlebnispädagogik nutzen, um das Selbstbewusstsein junger Frauen zu stärken und auf diese Weise die Gleichstellung der Geschlechter in unserer Gesellschaft zu fördern. Die Erlebnispädagogik im Freien bietet jungen Frauen die Möglichkeit, Herausforderungen durch eine Reihe von kooperativen Aktivitäten zu erleben, die das soziale und persönliche Wachstum fördern. Wir werden Methoden der Outdoor-Erlebnispädagogik wie interaktive Spiele, kooperative Aktivitäten in mobilen Hochseilgärten, Orientierungslauf oder Klettern einsetzen, immer gefolgt von einem Reflexionsteil.

Wir wollen junge Frauen aus 4 verschiedenen Ländern zusammenbringen, um ihre Erfahrungen als "junge Frauen" in ihren Ländern zu teilen. Die jungen Frauen werden die ganze Woche über in verschiedenen Gruppen arbeiten, um Werbevideos zu erstellen, die zeigen, wie sich die Outdoor-Aktivitäten auf sie ausgewirkt haben.

Am Ende des Projekts werden die Teilnehmerinnen ihre Videos bei einer öffentlichen Veranstaltung mit dem Titel "We Can Do It" präsentieren.

Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören: (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Weitere Infos im Anhang.

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Der Newsletter September 2022 wurde versendet.

Er ist hier online abrufbar.

Herzliche Einladung zum Weltfriedenstag am 1.9. 2022 ab 14.00 Uhr auf dem Marktplatz

Der Friedenskreis Halle e.V., die Industriegewerkschaft Metall, der Stadtverband DIE LINKE und weitere Gruppen laden zu verschieden Aktivitäten am 1.9.2022 ein. Anlässlich des Weltfriedenstags findet zwischen 14.00 und 16.00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Ratshof eine Kundgebung mit Informations- und Aktionsständen statt.

Seit 1959 gehen Gewerkschaften und Friedensgruppen unter dem Motto „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ jährlich am 1. September, dem Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939, für eine friedliche Welt auf die Straßen und Plätze. In diesem Jahr ist der Weltfriedens- bzw. Antikriegstag besonders vom Krieg in der Ukraine geprägt. Der russische Angriff auf die Ukraine führt uns in erschreckender Weise vor Augen, was Krieg bedeutet. Am Weltfriedenstag wollen wir in Halle, wie auch in zahlreichen anderen Orten, an die Gräuel dieses Krieges, aber auch an alle anderen gewaltsamen Konflikte in der Welt erinnern. Mit kurzen Statements werden an diesem Tag verschiedene Stimmen und Positionen zu Wort kommen. An Aktionsständen können Friedensbotschaften gestaltet werden und es wird zum Gespräch und politischer Diskussion eingeladen.

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