Spendenaufruf des Dachverbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e.V.) und der Mobilen Opferberatung bei Miteinander e.V. in Sachsen-Anhalt

Unsere Solidarität mit den Hinterbliebenen und Überlebenden von mörderischen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsterrorismus ist unteilbar!

Nach dem rechtsterroristischen Anschlag in Halle (Saale) wollen wir die Hinterbliebenen und Überlebenden nicht alleine lassen und rufen zu Spenden für sie auf – als Ausdruck solidarischer Anteilnahme und konkreter Unterstützung, um die existenziellen Sorgen der Betroffenen abzumildern.

Nur durch glückliche Umstände, das besonnene Handeln der in der Synagoge von Halle zum Jom Kippur Gebet versammelten Jüdischen Gemeinde und durch das Standhalten der Eingangstür konnte ein antisemitisch motiviertes Blutbad verhindert werden. Durch die Kugeln des Attentäters starben am 9. Oktober 2019 die 40-jährige Jana L., die als Anwohnerin im Paulus-Viertel zufällig an der benachbarten Synagoge vorbeiging und der 20-jährige Maler Kevin S., der sich gemeinsam mit einem Arbeitskollegen zur Mittagspause im „KIEZ Döner“ aufhielt. Neben den in der Synagoge verbarrikadierten Männern, Frauen und Kindern durchlitten etliche weitere Menschen, darunter auch drei Kunden und zwei Mitarbeiter des „KIEZ Döner“, Todesangst. Wenig später wurden der 51-jährige Jens Z. und seine 50-jährige Lebensgefährtin Dagmar M. aus Wiedersdorf (Saalekreis) von dem Attentäter auf der Flucht in ihrem Hof angeschossen und schwer verletzt.

Weiterlesen ...

Stimmt für unser Projekt [Film ab – Mut an] noch bis übermorgen, 24.10.!

 

 

Helft unserem Projekt #FilMut den Publikumspreis des Deutschen Engagmentpreises zu gewinnen!
Bis zum 24.10. könnt ihr unser Projekt unterstützen, indem ihr mit einem Klick und der Angabe euerer Kontaktdaten für uns stimmt! Hier geht's lang …
Vielen Dank, euer FilMut-Team

 

Buchlesung "Sprüche aus Asche" (25.10.19)

 
Das Krankenhaus St. Elisabeth & Barbara und der Friedenskreis Halle e.V. laden am Freitag, den 25. Oktober 2019, 19 Uhr, zu einer Lesung mit Musik ein in die Krankenhauskapelle des Krankenhauses St. Elisabeth & Barbara, Mauerstr. 5, 06110 Halle.
 
Es liest der Schriftsteller Christoph Kuhn (Halle) aus seinem Buch "Sprüche aus Asche", Texte zu Fotografien von Hans-Jörg Schönherr; Mitteldeutscher Verlag, Halle 2014.
Darin spürt er in seinen Texten blitzartig die DDR-Geschichte nach, lässt in seinen Episoden aufscheinen, was zu ihrem Ende beitrug, aber auch, worüber wir uns heute noch Gedanken machen sollten.
Er reflektiert über den Sinn und Wert von politischer und wirtschaftlicher Reklame, der wir nach wie vor - unter unterschiedlichen gesellschaftlichen Voraussetzungen - ausgesetzt sind.

Rassistischer, antisemitischer und menschenverachtender Anschlag in Halle - Worte aus dem Friedenskreis Halle e.V.

Liebe dem Friedenskreis Halle verbundene Menschen,

der antisemitische, rassistische und menschenverachtende  Anschlag in Halle vor einer Woche am 9.10.2019 hat uns tief erschüttert. Zwei Menschen, die zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort waren, wurden ermordet, weitere wurden verletzt. Die Jom Kippur Feier der jüdischen Gemeinde als erstes Ziel des Anschlags ist nur knapp einem schrecklichen Blutbad entkommen.  Zweites Ziel wurde ein Döner Imbiss, in dem ein Mensch erschossen wurde.

Diese Geschehnisse bewegen viele Menschen in Halle und darüber hinaus. Es bewegt auch uns im Friedenskreis. Wir haben uns gestern in einer  Runde in der Geschäftsstelle zu unseren individuellen Gefühlen und Betroffenheiten, Erlebnissen und Gedanken ausgetauscht. Wir haben erste Schritte gemacht, um uns im Team in unserer Trauer und Wut gegenseitig zu stärken und gemerkt, wie wichtig das ist. Vielen ist es ein großes Bedürfnis zu handeln und den Ereignissen aktiv etwas entgegen zu setzen.  

In Halle hat es zahlreiche Gedenkveranstaltungen inklusive einer Gedenkdemo sowie eine Stellungnahme des Bündnis Halle gegen Rechts gegeben. Es tut gut zu sehen, wie sich Menschen solidarisieren, gemeinsam mit Angehörigen trauern, zusammenstehen und eintreten gegen Antisemitismus und Rassismus.
Wir sind allen, die diese mit viel Engagement in kurzer Zeit organisiert haben, dankbar.  Als Teil von Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage konnten auch wir aktiv daran mitwirken.

Weiterlesen ...

Mastercard bestellen und den Friedenskreis Halle e.V. mit 25 Euro unterstützen

Ihr wolltet schon immer eine kostenlose Mastercard?

Hier gibt es eine. Und dabei könnt Ihr gleichzeitig unseren Verein mit 25 Euro unterstützen.

Weiterlesen ...

Dieser Appell an die Bundesregierung und den Bundestage ist eine Aktion der Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“.

Jetzt unterschreiben: Türkische Militäroffensive in Syrien stoppen!

Eilappell an die Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages:
Stoppen Sie die türkische Militäroffensive in Nordsyrien!

Der Militäreinsatz der Türkei in Nordsyrien ist ein weiterer Verstoß eines NATO-Staates gegen das Völkerrecht. Er führt zu einer neuerlichen Eskalation der Situation in Syrien und einer Gefährdung der Zivilbevölkerung in den überwiegend kurdisch besiedelten Gebieten.

Als nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat muss Deutschland nun handeln und die völkerrechtswidrige Besetzung fremden Staatsgebietes gemeinsam mit anderen UN-Mitgliedsstaaten auf das Schärfste verurteilen. Der Weltsicherheitsrat muss die türkische Regierung mit allen diplomatischen Mitteln zum sofortigen Stopp des Militäreinsatzes verpflichten.
Aufgrund der Vielzahl von Staaten, die in den Syrienkrieg involviert sind, ist eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in der Region nach dem Vorbild der KSZE anzustreben, um laufende Friedensprozesse in Syrien zu stärken.

Weiterlesen ...

Aufruf der „Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!“

Sofortiges Rüstungsexportverbot gegen Türkei - Keine Waffen für völkerrechtswidrigen Militäreinsatz in Syrien

„Erneut greift die Türkei kurdische Städte in Syrien an. Es sind bereits Tote zu beklagen und es wird von 60000 Menschen auf der Flucht berichtet. Diesen Einmarsch der Türkei im Nordosten Syriens verurteilen wir und begrüßen, dass auch die deutsche Bundesregierung und EU-Kommissionspräsident Juncker die sofortige Beendigung des Militäreinsatzes fordern. Aus diesen Worten müssen unmittelbare politische Konsequenzen der Bundesregierung folgen. Die Waffenexporte in die Türkei müssen sofort gestoppt werden. Bereits erteilte Genehmigungen für die Ausfuhr von Kriegswaffen und Rüstungsgüter müssen zurückgezogen und neue Genehmigungen dürfen nicht erteilt werden. Wir müssen verhindern, dass die Türkei auch mit weiteren deutschen Waffen völkerrechtswidrig Krieg in Syrien führt“, appelliert Christine Hoffmann, pax christi-Generalsekretärin und Sprecherin der „Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!“ nachdrücklich an die Bundesregierung.

Weiterlesen ...

Gemeinsamer Aufruf des Bundesausschuss Friedensratschlag und der Kooperation für den Frieden:

Aufruf zu bundesweiten Protesten gegen Bundeswehr-Werbeveranstaltungen am 12. November 2019

Statt 50 Mrd. Euro für die Rüstung die Mittel für Klimaschutz, zivile Infrastruktur und Sozialausgaben einsetzen

Im November soll der Bundeshaushalt 2020 verabschiedet werden. Bislang ist vor allem bei den "Verteidigungsausgaben" eine kräftige Steigerung vorgesehen. Einschließlich der in anderen Etatposten versteckten Ausgaben ergibt sich eine Größenordnung von 50 Mrd. Euro (nach NATO-Kriterien). Während für notwendige Zukunftsausgaben und die sozial-ökologische Wende angeblich das Geld fehlt, werden Rüstungsprojekte für noch mehr Zerstörungspotenzial und weltweite Einsätze in Konflikt- und Kriegsregionen über Jahre hinaus im Bundeshaushalt fest eingeplant.

Weiterlesen ...

Ausstellung: Aufbruch der Demokratie bis 13. November 2019 - Lesung am 25. Oktober

Ab Donnerstag, den 3. Oktober 2019 erinnert die Ausstellung „Aufbruch der Demokratie – Demosprüche von der friedlichen Revolution 1989 bis zur Volkskammerwahl 1990“ im Foyer des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) an die Montagsdemonstrationen in Halle von 1989/90.

Die Wanderausstellung zeigt historische Fotos, authentische Demonstrationssprüche und einen Überblick der markanten Ereignisse aus der Zeit vom Herbst 1989 bis zur freien Volkskammerwahl am 18. März 1990. Veranschaulicht werden die Vielfalt der Forderungen, Themen und Positionen, welche den gewaltfreien Protest, das zivilgesellschaftliche Engagement und den politischen Diskurs der friedlichen Revolution bestimmten.

Weiterlesen ...

Wir gedenken den Opfern des Anschlags in Halle vom 09. Oktober 2019


Am Mittwoch, den 9. Oktober 2019, wurden in Halle (Saale) zwei Menschen bei einem Anschlag getötet. Der Täter griff an Jom Kippur die Synagoge an und versuchte schwer bewaffnet in das Gebäude zu kommen. Als ihm das nicht gelang, erschoss er in der Nähe der Synagoge eine Frau und wenig später im Kiez Döner auf der Ludwig-Wucherer-Straße einen Mann.

Der Täter wollte aus antisemitischen, rechten und rassistischen Motiven töten und traf zufällige Passant_innen. Er warf Handgranaten auf den jüdischen Friedhof und den Kiez Döner und legte Sprengsätze vor der Synagoge aus. Wir trauern um die Ermordeten und sind in Gedanken bei den Angehörigen.

Eine Zusammenfassung wichtiger Meldungen der Initiative HALLE GEGEN RECHTS - Bündnis für Zivilcourage, deren Mitglied der Friedenskreis Halle e.V. ist, finden Sie hier.

30 Jahre Mauerfall

30 Jahre Engagiert für Demokratie

Im Gespräch mit Engagierten von damals und heute
 
Am 24. Oktober 2019, 18 bis 20 Uhr
Gemeindesaal St. Georgen, Glauchaer Straße 77 | 06110 Halle (Saale)
 

Im Gespräch mit Pfarrer (i.R.) Günter Buchenau, Frank Eigenfeld (ehemals Neues Forum), Dr. Rüdiger Fikentscher (SPD), Pfarrerin (i.R.) Mechthild Lattorff, Birgit Neumann-Becker, Aufarbeitungsbeauftragte des Landes Sachsen-Anhalt, Ingrid Häußler, Bürger.Stiftung.Halle u.v.a.

Weiterlesen ...

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.