Zeitgeschichtliche Tagung nimmt Erfahrungen aus 50 Jahren christlicher Friedensarbeit in den Blick

Die Friedensbewegung und die Friedensarbeit können in Deutschland auf eine lange und reiche Geschichte zurückblicken. Ging es direkt nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem um die Frage der deutschen Wiederbewaffnung und die atomare Rüstung, so gehörte auch früh schon die Rolle und der Bedeutung von Friedens- und Freiwiligendiensten, und damit die Alternativen zur militärischen Gewalt zu den Arbeitsfeldern von Friedensverbänden.

In den 1980er Jahren erlebte die Friedensbewegung weltweit im Protest gegen die atomare Hochrüstung eine große Bedeutung, die Millionen von Menschen bewegte, in West wie in Ost. Große Friedensdemonstrationen mit Hundertausenden von Menschen in Hamburg, in Bonn, in Hasselbach bestimmten das Bild dieser Zeit in der alten Bundesrepublik.

In der DDR waren es kirchliche Gruppen, die unter dem biblischen Motto „Schwerter zu Pflugscharen“ Alternativen zu Rüstung und Militarisierung formulierten und schließlich zur Keimzelle der friedlichen Revolution 1989 wurden. Nach dem Ende des Kalten Krieges war es die Friedensbewegung, die eine zivile Konfliktbearbeitung und zivile Friedens- und Freiwilligendienste auf professionelle Füße stellte und gleichzeitig auch etablierte.

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Plattform Zivile Konfliktbearbeitung e.V.
Arbeitsgruppe Zivile Konfliktbearbeitung im Inland

Einladung zum Workshop:
Zivile Konfliktbearbeitung im Inland: Bestandsaufnahme und Perspektiven

20. März 2019 in Hannover, Kulturzentrum Pavillon

Zwanzig Jahre nach einer Etablierung der Zivilen Konfliktbearbeitung stehen wir nicht nur international, sondern auch in Deutschland vor neuen Herausforderungen, was die friedliche, gewaltfreie Bearbeitung von Konflikten betrifft. Manche Konfliktfelder haben sich verändert, neue sind dazu gekommen. Vor diesem Hintergrund und durch neue Förderprogramme sind in den letzten Jahren einige neue Modellprojekte z.B. im Rahmen des Bundesprogramms des Bundes- Jugendministeriums (BMFSJ), „Demokratie leben“, gestartet und neue konzeptionelle Ansätze, z.B. kommunale Konfliktberatung, entstanden.


Vor etlichen Jahren hatte die Arbeitsgruppe „Zivile Konfliktbearbeitung im Inland“ (ZKBI) der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung eine Bestandsaufnahme von Projekten der ZKBI gemacht.
Seitdem hat sich manches verändert. Deshalb möchten wir Praktiker*innen der innergesellschaftlichen Konfliktbearbeitung zu einem Workshop einladen, um sich über Situation und Perspektiven der ZKBI auszutauschen.

Folgende Fragen möchten wir u.a. diskutieren:

  • Wie hat sich das Feld der ZKBI in den letzten Jahren entwickelt und verändert? Was haben wir gelernt?
  • Haben die Erkenntnisse der Bestandsaufnahme noch Gültigkeit oder wo müsste sie ergänzt oder verändert werden?
  • Welchen neuen Herausforderungen sehen wir uns gegenüber?
  • Was haben wir gelernt? Was ist "gute Praxis"?
  • Wie verhält es sich heute mit den Spannungsfeldern der ZKB, wie Unparteilichkeit oderGrenzen von Dialog(bereitschaft)?
  • Und last not least: Haben sich die Rahmenbedingungen verändert? Brauchen wir neue Strukturen und Förderbedingungen, Forderungen an die Politik?



Ein Ablaufvorschlag findet sich unten. Wir sind offen für Veränderungs- und Ergänzungsvorschläge.
Solche Vorschläge bräuchten wir bis zum 1. März.

Die Ergebnisse der erwähnten Bestandsaufnahme findet Ihr unter: https://www.wissenschaft-undfrieden.de/seite.php?artikelID=1661

Wir bitten um Anmeldung bis zum 15. März bei dem Koordinator der Arbeitsgruppe ZKBI Bernd
Rieche (AGDF), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wegbeschreibung:
Der Pavillon, Lister Meile 4, ist 10 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof Hannover entfernt: https://pavillon-hannover.de/kontakt/anfahrt/

Kosten:
Wir machen eine Umlage für Getränke nach Selbsteinschätzung. Für das Mittagessen muss jede*r selbst sorgen; es gibt im Pavillon eine Restauration. Eine Rechnung / Quittung kann durch die AGDF ausgegeben werden.

Programmentwurf

10.45 Eröffnung, Kennenlernen
Vorstellen der Leitfragen und der Ergebnisse der Bestandsaufnahme von 2010.
11.15 Drei parallele Kleingruppen
a. Kommunale Konfliktberatung und – bearbeitung
b. Konfliktbearbeitung in der Auseinandersetzung mit Rechts
c. Konfliktbearbeitung und gewaltfreie Aktion
12.45 Mittagspause
13.30 Berichte aus den Kleingruppen und Aussprache im Plenum
14.15 Drei parallele Arbeitsgruppen
d. Konfliktbearbeitung in der virtuellen Welt und soziale Medien
e. Konfliktbearbeitung mit und durch Geflüchtete/n
f. Ansätze aus dem Globalen Süden bei uns umgesetzt
15.45 Berichte aus den Kleingruppen
16.15 Schlussplenum zu inhaltlichen Erkenntnissen, strukturellen und politischen Perspektiven
17.00 Ende

Der Workshop findet statt im Kooperation mit dem Projekt „Flucht, Friedens- und Freiwilligendienste sowie Konfliktbearbeitung“ der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden

 

Anhänge:
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Unterstützungsmöglichkeit des Monats:
   MITWIRKEN BEIM STADTRUNDGANG "ORTE DES WANDELS"

Gesucht werden Menschen, die bei unserem Stadtrundgang "Orte des Wandels" zu Nachhaltigkeit in Halle mitmachen wollen.

Es gibt schon ein Konzept und viele Ideen, aber wir suchen noch Menschen, die sich selbst vorstellen können, in einer kleinen Gruppe das Konzept fertig zu entwickeln  und dann den Stadtrundgang selbst (mit) durchzuführen.

Neugierig? Interesse?

Dann wende dich bitte an:
Ulrike Eichstädt
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 0345 27980759

 

Erhalt des INF-Vertrags: Friedenskooperative ruft zu Unterstützung auf

Jetzt unterzeichnen: Abrüstung schafft Sicherheit – INF-Vertrag erhalten! 

Der INF-Vertrag droht zu scheitern. Deshalb hat die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ die Initiative ergriffen, um Druck auf die russische und US-amerikanische Botschaft i

n Berlin zu machen. Hilf mit, die Botschaften davon zu überzeugen, dass ihre Regierungen alles daran setzen müssen, diesen historischen Abrüstungsvertrag zu erhalten. Bitte unterstütze unseren Protestbrief, den wir in Kürze den beiden Botschaften zukommen lassen werden, mit Deiner Unterschrift:

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Monatlicher Sprachmittlungs-Stammtisch gestartet!


Nächstes Treffen 27.02. 17:30 Welcome-Treff

Am 23.1. fand das erste Treffen des Stammtischs für Sprachmittler*innen im Welcome Treff statt.
Über 20 Interessierte tauschten sich bei Tee und Keksen aus, lernten sich kennen und probierten in offener gemütlicher Runde kleine Dolmetschübungen aus. Das Prinzip ist einfach: Alle können den Stammtisch mitgestalten und sich Themen wünschen!

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2.Runde Teamer*innenschulung zur politischen Bildung - JETZT ANMELDEN

Die Schulung besteht aus drei verpflichtenden Basismodulen. Im Anschluss können verschiedene Praxismodule frei gewählt werden, um bestehende Workshopformate zu erlenen. Diese können dann nach einer Hospitation auf honorarbasis im Team durchgeführt werden.

  • Modul 1: Grundlagen und Training in der politischen Bildung. Auseinandersetzung mit der Rolle und Haltung als Teamer*in (12. -14.04.2019)
  • Modul 2: Diskriminierung. Was verbirgt sich dahinter? Praktische Übungen (03. - 05.05.2019)
  • Modul 3: Methodenkompetenz und Arbeit mit der Gruppe  ( Termin noch offen)

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Vortrag: "Stille Heldinnen – Gestalterinnen der Zukunft Afrikas" am 13.2.19 in Halle (August-Bebel-Str.48a)

Technischer Fortschritt kommt aus dem Silicon Valley und Programmierer sind Männer? Nein!

Frauen sind in technischen Berufen zwar unterrepräsentiert, aber über die erfolgreichen Gestalterinnen des technischen Fortschritts wird auch oft einfach nicht gesprochen -  über diejenigen aus Afrika noch viel weniger. Dabei gibt es eine ganze Menge davon. Mit dem Handy bezahlen? In Deutschland ist das seit Dezember 2018 mit Smartphone in großen Supermärkten möglich. In Afrika geht das seit vielen Jahren an jedem Kiosk, am anderen Ende des Landes, mit einem alten Nokia.

Das zeigt: Afrikas Zukunft ist digital. Vor allem Armutsbekämpfung und Umweltschutz stehen immer wieder im Fokus von Innovationen. Und weil die Zielgruppe besonders oft Frauen sind, arbeiten sie auch besonders oft an den Innovationen. Welche Ansätze es gibt, um in Afrika Frauen in technischen Berufen zu fördern und was das alles mit Nachhaltigkeit zu tun hat, diskutieren wir mit Ola Stähler, Vorsitzende der Deutschlandsektion von Women in Tech Africa.

Ort: August-Bebel-Str. 48a, Halle
Zeit: 13.02.2019, 19 Uhr

Appell zur Europawahl: Ein friedliches Europa ist das Tor zu einem anderen Europa

Bonn, 21.01.2019 Kooperation für den Frieden*

Die Kooperation für den Frieden fordert anlässlich der Wahlen zum EU-Parlament ein friedliches, gerechtes, demokratisches, gastliches, soziales und ökologisches Europa. Dazu gehört auch, dass die Konflikte, inneren Zerwürfnisse und Spannungen in Europa und darüber hinaus friedlich gelöst werden. Verbindungen zwischen den Menschen und zwischen den Staaten in Europa müssen gestärkt werden.
Aus der Geschichte zweier Weltkriege haben wir gelernt, wie wichtig die Bewahrung des Friedens ist. Auf den europäischen Kontinent zu blicken bedeutet zugleich zu erkennen, dass das Ziel eines friedlichen Europas mehr umfassen muss, als die jetzige politisch-wirtschaftliche Europäische Union. Dazu ist die Möglichkeit, ein Europa für die Menschen zu entwickeln, zu wichtig. Wir sind überzeugt, dass es ein Europa geben kann, das auf der Grundlage partizipativer Demokratie und sozialer Gerechtigkeit sowohl im Inneren als auch nach außen Auseinandersetzungen und Konflikte mit zivilen Mitteln bearbeitet. Statt mit Konfrontation, Abschottung und Sanktionen, muss es eine den Kontinent umfassende Entspannungspolitik im Sinne eines zweiten Helsinki-Prozesses geben. Unsere Kritik an politischen und strukturellen Mängeln der Europäischen Union enthält Vorschläge für eine EU und ein Europa des Friedens.

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Fahrradkino:  FilMut Kurz-Filme

Im Rahmen der diesjährigen Bildungswochen gegen Rassismus werden die FilMut Kurz-Filme gezeigt! Kommt vorbei und diskutiert mit!

Um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen wollen wir gemeinsam aktiv sein!
Wir wollen mit euch einen Film durch Muskelkraft zum Laufen bringen.
Im Fahrradkino strampeln zehn Personen, damit alle zusammen Kurzfilme schauen können.
Nach den Filmen wollen wir darüber diskutieren, was wir gemeinsam gegen Rassismus tun können.

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„Ene mene muh – und raus bist DU“ das Planspiel zu Flucht und Asyl  - steht in den Startlöchern für die bundesweite Verbreitung!

Seit Sommer 2017 hat eine Gruppe von 15 sehr motivierten und engagierten jungen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung gemeinsam mit Trainer*innen der politischen Bildungsarbeit und professionellen Spieldesigner*innen, im Rahmen des Projekts „Weltentausch“, intensiv an den Themen Flucht und Asyl gearbeitet. Nach einem Jahr voller intensiver Workshops, Diskussionen, Treffen und Recherche ist das Planspiel „ene mene muh – und raus bist du!“ zu Flucht und Asyl im August 2018 fertig gestellt worden, das über die Lebenswirklichkeiten von Asylbewerber*innen informiert.


Seit der Fertigstellung wurde es bereits 16 Mal in Halle und Sachsen-Anhalt erfolgreich durchgeführt.  Die Teilnehmer*innen des Planspiels versetzen sich in die Rolle von Geflüchteten und durchlaufen die Stationen „Flucht“, „Grenze“, „Erstaufnahme“ und „Asylbewerberunterkunft“. Dadurch erleben die Teilnehmer*innen wie stark das Leben im Asylsystem von Willkür, Angst und zermürbendem Warten geprägt ist. Die Unterschiede zwischen der eigenen Lebenswelt und dem Alltag von Asylbewerber*innen sollen nachvollziehbar und erfahrbar gemacht werden. Das Spiel ist erlebnisorientiert und bietet dabei fundierte Lerninhalte. Es wird im Rahmen eines Workshops didaktisch vor- und nachbereitet. Ein Video erklärt den genauen Aufbau des Spiels: /projekt/weltentausch.html

2019 möchten wir das Spiel auch anderen Partnerorganisationen bundesweit zur Verfügung stellen, die es eigenständig in Workshops durchführen und nutzen können. Haben Sie Interesse oder kennen Sie interessierte Organisationen, dann melden Sie sich gerne bei der Projektleiterin: Julia Wenger per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon:  (0345) 279807-25.

Stammtisch für Sprachmittler*innen in Halle startet am 23. Januar 2019

Die Projekte ElKiS (mehrsprachige Elterngespräche an Kita und Schule) vom Friedenskreis Halle e.V. und SiSA (Sprachmittlung in Sachsen-Anhalt) vom LAMSA e.V. organisieren einen regelmäßigen Stammtisch für alle im Bereich Sprachmittlung tätigen und interessierten Menschen. Dabei stehen die persönliche Vernetzung, Informationen und praktische Übungen sowie der Austausch untereinander im Mittelpunkt.
Der Stammtisch trifft sich regelmäßig an jedem 4. Mittwoch im Monat. Los geht’s am 23. Januar 2019 um 17.30 Uhr im WELCOME-TREFF, Waisenhausring 2, 06108 Halle (Saale).

Alle Sprachen sind willkommen. Wir freuen uns auf Ihren*Euren Besuch!

Kontakt:
Eva Stoelzel
Projekt “ElKiS! Mehrsprachige Elterngespräche an Kita und Schule”
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.friedenskreis-halle.de/projekt/elkis.html

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