Neustart in der deutschen Migrationspolitik? Kritische Perspektiven auf den Versuch Migration zu steuern

12. Juni 2023, 19 Uhr

Steintor-Campus, Studentischer Aufenthaltsraum, Adam-Kuckhoff-Str. 34 a

und online (Instagram und Zoom)

Einen „Neustart“ in der Migrationspolitik hat die Ampelkoalition 2021 angekündigt. Kernelement ist die „Steuerung“ von Zuwanderung, etwa durch sogenannte „Migrationsabkommen“ mit anderen Staaten. Wir werfen einen genaueren Blick auf diese Steuerungsversuche. Kann das funktionieren und wenn ja, für wen? Welche Vorstellung von weltweiter Migration steht dahinter? Welche Vorstellung von Politik? Und was bedeutet das für die Gesteuerten praktisch? Im zweiten Teil diskutieren wir, wie eine dekoloniale Migrationspolitik aussehen könnte. Wie gehen wir in einer Welt, in der die Chancen und Ressourcen extrem ungleich verteilt sind, mit Mobilität um? Welche Modelle gibt es bereits und wo haben wir noch blinde Flecken?

Wir diskutieren mit:

Mariya Kargah, Flüchtlingsrat Sachen-Anhalt

Dr. Boniface Mabanza, Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika

Dr. Laura Lambert, Forschungscluster „Patterns of (Forced) Migration“ an der Universität Freiburg

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe GLOBAL TROUBLE - GLOBAL RESPONSIBILITIES

 

Wir streamen die Veranstaltung bei Instagram (@friedenskreis.halle) und bei Zoom - für letzteres bitten wir um eine kurze formlose Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Block-Party in der Passage 13: Gemeinsam.Zukunft.Bewegen (03. Juni)

Seit April diesen Jahres führt der Friedenskreis in Kooperation mit dem Kulturzentrum Passage 13 und dem Fachbereich Bildung der Stadt Halle (Saale) das Projekt Gemeinsam.Zukunft.Bewegen in Halle Neustadt durch.
Am Samstag, den 03. Juni 18 - 22 Uhr findet dazu nun die erste Block-Party in der Passage 13 statt. Mit Musik, kleinen Workshops, Aktionen u.v.m.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Seniorinnen, Frauen und Jugend im Programm Zukunftspaket gefördert.

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Wir beginnen die Zusammenarbeit mit dem Center for Balkan Cooperation LOJA*, Nordmazedonien.

Das Zentrum für Balkankooperation LOJA ist eine Nichtregierungsorganisation, die das Miteinander verschiedener Bevölkerungsgruppen fördert. Vorrangig werden Kultur- und Bildungsarbeit geleistet.
Zum kulturellen Teil gehören Workshops, wie Kunst- und Film-Kurse, Veranstaltungen und Ausstellungen. Die Bildungsarbeit richtet sich vor allem an Lehramtsstudierende und SchülerInnen, die in verschiedenen Projekten und Seminaren Grundzüge von Kommunikation und Konfliktmanagement vermittelt bekommen. Bei allen Aktivitäten wird darauf geachtet, ein gemischtes Publikum anzusprechen, und somit einen Rahmen für Begegnung zu schaffen. Dementsprechend, arbeiten sowohl MazedonierInnen als auch AlbanerInnen in LOJA.
Die Kooperation zwischen den beiden größten ethnischen Gruppen Mazedoniens wird also vorgelebt. Die Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, das Miteinander dieser Gruppen zu fördern und im Rahmen von Veranstaltungen Raum für Begegnung zu bieten.

Weitere Informationen lassen sich hier finden: https://cbcloja.org.mk/

(*ehemalige Freiwilligendienst-Aufnahmeorganisation der KURVE Wustrow, die uns die Weiterführung der Zusammenarbeit im Bereich der Freiwilligendienste angeboten hat.)

Fury in the slaughterhouse unterstützen den Friedenskreis Halle e.V.

Im Rahmen ihres aktuellen Albums "HOPE" und der damit verbundenen Tour unter dem Motto "Hoffnung verändert alles" stellt die Band Fury in the Slaughterhouse ihre Stimme und ihre
Reichweite zur Verfügung, um auf das das Wirken und die Aktivitäten ausgewählter NGOs hinzuweisen. An jedem Konzertort der Tour wird einer lokalen Organisation die Möglichkeit gegeben, sich zu präsentieren und Spenden für ihre Arbeit zu sammeln. Für das Konzert am 22.07.23 in Halle ist der Friedenskreis als Partner angefragt worden.

Unsere Vorstellung auf der Homepage der Band kann hier nachgelesen werden.

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Friedenskreis Halle e.V. und die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Sachsen-Anhalt beteiligen sich am 15.5.2023 in Halle an den Aktionswoche zum Internationalen Tage der Kriegsdienstverweigerung.


Die bundesweite Aktionswoche rund um den internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung  am 15.5. steht in diesem Jahr unter dem besonderen Fokus: Schutz und Asyl für alle aus Russland, Belarus und der Ukraine, die sich dem Militärdienst verweigern.

In Halle laden Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Sachsen-Anhalt und der Friedenskreis Halle e.V. für den  15.5.2023 von 16-18 Uhr zu einem Informations- und Aktionsstand auf dem Marktplatz Halle ein.

Wir  schließen uns inhaltlich mit der Aktion in Halle dem bundesweiten Aufruf an:

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2 freie Plätze im FSJ-Politik ab September

Die Bewerbungsphase für das Freiwillige Soziale Jahr im politischen Leben („FSJ-Politik“) hat begonnen! Der Friedenskreis Halle e.V. bietet schon seit vielen Jahren 2 Plätze in diesem Programm an. Wir möchten jungen Menschen gern die Möglichkeit geben, einen intensiven Einblick in die Arbeit einer politisch engagierten zivilgesellschaftlichen Organisation zu bekommen. Gleichzeitig empfinden wir die Mitarbeit dieser jungen Menschen immer als wahre Bereicherung, zumal sich ein Großteil unserer Projekte an junge Menschen richtet.

Für den Jahrgang 2023/24 bieten wir zwei verschiedene Plätze an. Hier sind die wichtigsten Arbeitsaufgaben, welche auch an eure jeweiligen Interessen angepasst werden können:

1.  Bereich Internationale Freiwilligendienste:

  • Begleitung der internationalen Freiwilligen in Halle (Ankunft, Freizeit, Termine),
  • ggf. Deutschkurse und Mitarbeit im pädagogischen Begleitprogramm,
  • Mitarbeit in der Verwaltung, Dokumenterstellung,
  • Öffentlichkeitsarbeit (Social Media, Veranstaltungen),
  • Konzeptionelle Arbeit.



2. Bereich Verwaltung/Öffentlichkeitsarbeit:

  • Postdienst, Telefondienst, Botengänge,
  • Praktisch-technische Unterstützung im Büro,
  • Unterstützung der Buchhaltung,
  • Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit, Schwerpunkt Social Media.


Beide Bereiche:

  •  Unterstützung bei Veranstaltungen aller Projekte und Arbeitsbereiche,
  • Teilnahme an übergreifenden Teamaktivitäten.



Die Bewerbung erfolgt über ijgd als landesweiten Träger des FSJ-Politik: https://freiwilligesjahr-sachsen-anhalt.ijgd.de/angebote-bis-27-jahre/fsj-im-politischen-leben

Bei Interesse oder Fragen zu unseren Plätzen könnt ihr euch aber auch gern an uns wenden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Regelmäßige Informations- und Aktionsstände für Frieden und Gerechtigkeit in der Ukraine und der Welt des Friedenskreis Halle e.V.

Ab Mittwoch dem 26. April wird der Friedenskreis Halle regelmäßig mit Informations- und Aktionsständen auf dem Marktplatz in der halleschen Öffentlichkeit präsent sein.

Wir wollen öffentlich wachhalten, dass der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine seit über einem Jahr in unverminderter Härte weiter geht. Wir wollen zugleich darauf aufmerksam machen, dass in über 30 Ländern ebenfalls Gewalt und Krieg herrschen. Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht.

Wir sind der Überzeugung: die Antwort kann nicht Abschottung, Nationalismus und Aufrüstung sein. Unsere Antwort auf diese komplexen globalen Herausforderungen muss Solidarität und konkrete Unterstützung für die betroffenen Menschen sein! Wir rufen zur Achtung der Menschenrechte und zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und der zivilen Konfliktbearbeitung auf. Zum Gespräch darüber, wie das konkret aussehen kann, laden wir bei unseren Aktionsständen ein. Es soll jeweils ein Thema im Mittelpunkt stehen. Am 26. April beginnen wir mit dem Blick auf die globalen Fluchtbewegungen. Mit Wortbeiträgen und interaktiven Angeboten wollen wir zum Nachdenken und zur Diskussion anregen.

Kommt vorbei und unterstützt die Aktion und unser Zeichen der Solidarität für Frieden und globale Gerechtigkeit.

Termin:
26.4.2023, 16-18 Uhr, auf dem Marktplatz, vor dem Ratshof

The Illusion of Abundance - Kinofilm und Nachgespräch

08.05.2023, 18:30 - Puschkino (Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108 Halle (Saale))

Trotz Einschüchterung, Betrug und Gewalt: Die drei Aktivistinnen Carolina, Berta und Máxima stellen sich den neuen Kolonist:innen Lateinamerikas entgegen. Es sind transnationale Bergbau- und Energiekonzerne, die die Länder oft skrupellos ausbeuten. Ohne Rücksicht auf die Natur und die lokale Bevölkerung. Die Journalistin Erika González porträtiert die drei Aktivistinnen, die sich für den Schutz der Umwelt und ihrer Communities einsetzen. Hartnäckig legen sie sich mit den Verantwortlichen und Profiteur:innen dieses ausbeuterischen Systems an: von Peru, Honduras und Brasilien bis nach Brüssel.

Im Nachgespräch fragen wir: Was hat das mit uns zu tun und wenn es mit uns zu tun hat, was können wir tun - auch in Halle. Dazu begrüßen wir Gäste unter anderem von Ende Gelände Halle und solidaridad e.V.

Eine Veranstaltung von solidaridad e.V. und Friedenskreis Halle e.V. im Rahmen der Reihe GLOBAL TROUBLE - GLOBAL RESPONSIBILITIES

   

 

Mit freundlicher Förderung

    

 

GLOBAL TROUBLE - GLOBAL RESPONSIBILITIES Veranstaltungsreihe

Der Friedenskreis Halle präsentiert Global Trouble - Global Responsibilities. Eine Veranstaltungsreihe, die uns herausfordert über die globalen Probleme unserer Zeit nachzudenken. Die Themen reichen von Ressourcenkonflikten über Klimaflucht bis zu FLINTA*-Friedensinitiativen. Lasst uns zusammen lernen und diskutieren, wie wir eine bessere Zukunft für alle erreichen. Die Veranstaltungen werden fortlaufend angekündigt, also bleibt dran! Unten findet ihr die aktuellen Veranstaltungen.

Friedenskreis Halle presents Global Trouble - Global Responsibilities a series of events that challenge us to think about our global problems. Themes range from World resources, Climate migration, FLINTA initiatives for peace and many more. Let us learn, challenge and find solutions for a better future. Each event will be announced individually so stay tuned! Here are the first ones.

Endlich soll es einen Klimaschutzrat für Halle geben- Unterstützt Halle Zero beim Crownfunding!

Als Friedenskreis Halle sind wir Mitglied im Klimabündnis Halle, und dort haben wir schon seit längerer Zeit darum gekämpft, dass Halle einen Klimaschutzrat bekommt.

Nun ist es hoffentlich bald soweit: HalleZero, einer der Akteure im Klimabündnis Halle, hat sich in den letzten Monaten intensiv um die Einrichtung des Klimaschutzrates gekümmert und nun benötigen wir Eure Unterstützung, damit der Klimaschutzrat zustande kommt:

Hier der Aufruf von Halle Zero für das Crowdfunding:
 HalleZero ist ein im Jahr 2020 gegründeter gemeinnütziger Verein, der sich dafür einsetzt, dass die Stadt Halle (Saale) so schnell wie möglich klimaneutral wird.
 
Um das zu erreichen, möchte der Verein gemeinsam mit der Stadt Halle (Saale), ihren Unternehmen und weiteren Partnern einen Klimaschutzrat gründen. Dieser soll den zentralen Knotenpunkt eines kommunalen Klimaschutznetzwerkes bilden und es allen städtischen Akteuren (Stadtverwaltung, Unternehmen, Verbänden, Vereinen, Initiativen) ermöglichen, die Schritte zur Klimaneutralität gemeinsam zu gehen und zu beschleunigen.
 
Dazu sollen neben einem repräsentativen Rat themenspezifische Arbeitsgruppen gebildet werden, in denen die teilnehmenden Akteure gemeinsam konkrete Maßnahmen und Projekte entwickeln und umsetzen können. Diese fließen dann in das Klimaschutzkonzept der Stadt Halle (Saale) ein. Dabei ist geplant, dass sich die Hallenserinnen und Hallenser mit eigenen Ideen einbringen und an der Umsetzung mitwirken. Jede und jeder kann mitmachen! So schaffen wir gemeinsam mit der Stadtgesellschaft eine Gesamtstrategie, mit der wir die Klimaneutralität von Halle (Saale) erreichen wollen.
 
Der geplante Klimaschutzrat kann jedoch nicht rein ehrenamtlich organisiert werden und die Koordination der verschiedenen Arbeitsgruppen erfordert ein professionelles Management. Deshalb soll  gemeinsam mit den Partnern (Stadt, Stadtwerken etc.) ein Förderantrag über die Kommunalrichtlinie gestellt werden. Mit der Förderung die Strukturen des Klimaschutzrates aufgebaut und Akteure gewonnen werden,  die den Rat finanziell unterstützen und das Projekt bis zur Klimaneutralität tragen.
 
Die Partner sind an Bord, es gibt einen Projektträger und der Förderantrag ist vorbereitet. Jetzt fehlt nur noch der Eigenanteil, der für die Antragstellung benötigt wird, danach wird der Förderantrag eingereicht und der Klimaschutzrat kann noch dieses Jahr starten. Doch als gemeinnütziger Verein kann HalleZero e. V. diesen Eigenanteil von 9.000 € nicht aus eigener Kraft aufbringen. Dafür brauchen wir Euch!
Wenn jede und jeder einen kleinen Beitrag* leistet, haben wir die 9.000 € schnell zusammen und können gemeinsam einen großen Schritt in Richtung Klimaneutralität gehen!
 
An alle Hallenserinnen und Hallenser, an alle Klimaschützer und -schützerinnen und an alle Visionäre und Visionärinnen einer klimaneutralen Zukunft: Jeder Euro hilft, also seid dabei und helft uns, die Klimaneutralität in Halle (Saale) zu erreichen!

Und wenn wir euch damit überzeugt haben, dann helft uns, unseren Eigenanteil für den Aufbau des Klimaschutzrates zusammen zu bekommen. Hier findet ihr alle Infos und unser Crowdfunding:

 

Euer HalleZero e. V.
 
Ihr habt noch Fragen oder braucht weitere Informationen? Kontaktiert uns einfach unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Aktionen gegen den Krieg in der Ukraine unter dem Motto "Frieden im globalen Kontext"

Wir laden euch herzlich ein, uns bei unserem nächsten Info- und Aktionsstand am 26.4.2023 von 16-18 Uhr zu unterstützen.

Wir werden auf dem Markt am Ratshof sein. Es wird Redebeiträge,  ein Quiz und Fragen zum Thema Flucht geben, eine große Weltkarte zum Thema Fluchtrouten wird dabei sein und wir werden

Kraniche basteln.

Wenn ihr uns dort vor Ort  unterstützen wollt, dann meldet euch bitte direkt bei Ulrike Eichstädt.

Herzliche Grüße aus dem Friedenspolitik-Team im Friedenskreis

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